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Definitiv: Dresdner Zwingerfestspiele gehen frühestens 2013 weiter - DTG bangt um Vertragsverlängerung

Definitiv: Dresdner Zwingerfestspiele gehen frühestens 2013 weiter - DTG bangt um Vertragsverlängerung

In diesem Jahr wird es keine Zwingerfestspiele geben. Darüber informierte am Donnerstag Ralph Sander, Geschäftsführer der Dresden Event GmbH (DEG). „Wir werden nicht in die gleiche Zeitfalle tappen wie im vergangen Jahr", sagte Sander auf einer Pressekonferenz.

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Die Zwingerfestspiele in Dresden sollen erst 2013 eine Neuauflage erleben.

Quelle: dpa

„Fehler können passieren, man darf sie jedoch nie wiederholen." Mit großer Wahrscheinlichkeit gebe es die nächsten Spiele im Jahr 2013.

Der Geschäftsführer war im Frühjahr 2011 von der DEG ins Boot geholt worden, um die sich bereits abzeichnenden beträchtlichen Fehlkalkulationen der ersten Dresdner Zwingerfestspiele auszugleichen. Doch zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu spät, dem Projekt noch einen erfolgreichen Kurs zu verpassen. Die Festspiele erreichten lediglich eine Auslastung von 60 Prozent. Sander gelang zwar das Schlimmste abzuwenden, trotzdem kämpft die DEG bis heute mit Defiziten. Auch wenn der Geschäftsführer diese nicht so bezeichnen will, handelt es sich um Verbindlichkeiten in Höhe von 300.000 Euro, für die private Investoren haften. Wäre dies nicht so, hätte die DEG bereits Insolvenz anmelden müssen.

Sander will die Option ziehen, die Zwingerfestspiele zu verkaufen. Lange angekündigt, schien noch vor 15 Tagen kein geeigneter Investor in Sicht. Jetzt allerdings meldete der Geschäftsführer Licht am Festspiel-Horizont: „Wir haben das Wort eines Investors, allerdings fehlt noch eine schriftliche Zusage." Sowohl Christian Striefler, Direktor der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen als auch Starregisseur Dieter Wedel hätten wieder Interesse bekundet. Am Freitag wird Wedel zum Semperopernball kommen. Dort sollen weitere Details für die Zwingerfestspiele 2013 besprochen werden.

Für Sander steht fest, dass eine Neuauflage der Zwingerfestspiele wieder im Zwinger stattfinden muss: „Sonst wäre der Name nicht mehr gerechtfertigt", sagte Sander. Unklar bleibt weiterhin, inwieweit städtische Gelder über die Dresden Tourismus Gesellschaft (DTG) in die defizitäre DEG geflossen sind. Sander bestreitet dies: „Es ist definitiv kein Geld geflossen", sagte er. Das sei gegenüber der Stadt schriftlich bestätigt worden. Sander führte an, dass der Verwaltung alle Konten und Zahlen vorliegen. Allerdings präsentierte er auch am Donnerstag keine geprüfte Bilanz. Wegen dieser Unklarheiten beschäftigte sich der Ausschuss für Wirtschaftsförderung mit der Angelegenheit. Wenn die Zweifel nicht beseitigt sind, erwägt die Stadt, den Vertrag mit der DTG, der sich Ende Januar automatisch um vier Jahre verlängert, aufzukündigen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.01.2012.

Katrin Tominski

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