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DNN exklusiv: Das erste Interview mit dem neuen OB Dirk Hilbert

DNN exklusiv: Das erste Interview mit dem neuen OB Dirk Hilbert

„Bei den Investitionen sehe ich eigentlich nur ein großes Thema: Wir müssen in Bildung investieren“. Das sagte Dirk Hilbert im ersten großen Interview nach seiner gewonnenen Wahl zum Dresdner Oberbürgermeister.

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Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (Archivfoto)

Quelle: Sebastian Kahnert

Ehe er mit großer Wahrscheinlichkeit am 3. September endgültig in sein neues Amt bestellt wird, hat er den DNN verraten, welche Pläne er als Stadtoberhaupt hat.

Dabei nannte er als wichtigstes strategisches Ziel die Investition in Bildung. „Das ist die Priorität für das nächste Jahrzehnt“, sagte Hilbert. Für andere Versprechen sehe er keinen Raum. Sein Interesse sei es, der Stadt die Schuldenfreiheit zu erhalten.

Das alles dominierende Thema für die kommenden Monate allerdings ist auch für den künftigen OB die Frage, was Dresden bei der Unterbringung von Asylsuchenden leisten kann und muss. Die Stadt sei permanent dabei, Unterkünfte zu akquirieren, erklärte Hilbert. Mit Freude nehme er zur Kenntnis, dass sich immer mehr Dresdner finden, die Flüchtlingen freie Zimmer anbieten. Einer von vielen guten Ansätzen für tatsächliche Integration, lobt Hilbert, der noch im Wahlkampf angekündigt hatte, Dresden zur Modellregion für die Integration von Asylbewerbern zu machen. Zunächst gelte es, Deutschkurse und Arbeitsgelegenheiten rasch verfügbar zu machen.

Gegenwärtig belastet der Zustrom von Flüchtlingen auch die Dresdner Stadtkasse. Vor diesem Hintergrund erscheine die von der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit geforderte Neugründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft auch als Chance, die Bereitstellung von Wohnraum für Migranten zu steuern, erklärte Hilbert – vorausgesetzt, Bund und Freistaat würden Investitionen dafür unterstützen. Zumal die Objekte ja zurück an den regulären Wohnungsmarkt gehen könnten, wenn die Asylbewerberzahlen dereinst wieder sinken.

Dirk Hilbert im DNN-Interview: "Ich sehe nur ein Thema: Schulen, Schulen, Schulen"

Thomas Baumann-Hartwig

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