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DNN-Barometer: Waldschlößchenbrücke findet bei den Dresdnern immer mehr Zuspruch

DNN-Barometer: Waldschlößchenbrücke findet bei den Dresdnern immer mehr Zuspruch

Oft zwei Seiten eines Tals, mitunter zwei Seiten eines Flusses und manchmal sogar weit voneinander entfernte Ufer. In Dresden scheint es der Waldschlößchenbrücke mit fortschreitender Zeit immer besser zu gelingen, tatsächlich auch Menschen zu verbinden, die sich jahrelang heftige Auseinandersetzungen über genau diese Elbquerung geliefert haben.

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Brücken verbinden. Von Christoph Springer

Denn sie gewinnt immer mehr Fans. 80 Prozent der Befragten haben bei der jüngsten Ausgabe des DNN-Barometers gesagt, dass sie die Gestaltung der Brücke insgesamt gelungen finden. Nur 20 Prozent sind der gegenteiligen Ansicht. Vor einem reichlichen Jahr, im Juli 2011, waren die Gegner der Brückenoptik noch deutlich zahlreicher, damals lehnten 30 Prozent das Aussehen des Bauwerks mit den langen Zufahrten und der Bogenkonstruktion über der Elbe ab. Besonders groß ist die Zustimmung zur Brückenarchitektur derzeit unter den 18- bis 24-Jährigen. 97 Prozent der Befragten in diesem Alter gaben an, dass ihnen die Brücke optisch gefällt. Die Ablehnung der Brückenarchitektur ist besonders ausgeprägt bei den 45- bis 59-Jährigen. Allerdings gefällt auch in dieser Altersgruppe nur einem reichlichen Viertel der Befragten das Bauwerk nicht.

Befragt wurden für diese Zahlen 344 Personen, die in der Umfrage des TU-Instituts für Kommunikationswissenschaft zuvor angegeben hatten, dass sie sich die neue Elbquerung in letzter Zeit angesehen hatten.

Reichlich die Hälfte aller 481 Befragten für das 79. DNN-Barometer fährt in Dresden täglich oder mehrmals in der Woche mit dem Auto. 58 Prozent dieser Autofahrer gaben an, dabei auch eine der Elbbrücken zu nutzen.

Erstaunlich: Mehr als ein Fünftel nutzt besonders häufig das Blaue Wunder. Dieses Ergebnis wird lediglich von den Nennungen der Carolabrücke übertroffen, über die 23 Prozent aller befragten Autofahrer besonders häufig die Elbe überqueren. Es folgen auf den Plätzen die Albertbrücke (17 Prozent) und die Flügelwegbrücke (15 Prozent). Die Marienbrücke wurde nur von elf Prozent genannt, die Augustusbrücke und die Autobahnbrücke gar nur von drei Prozent aller Autofahrer.

Nach der Eröffnung der Waldschlößchenbrücke werden sich Verkehrsströme in Dresden verändern, die Stauffenbergallee und die Fetscherstraße müssen dann zusätzliche Autos verkraften, andernorts wird die Verkehrsbelastung abnehmen. Auch auf den Elbbrücken werden sich die Verkehrsmengen ändern, das ist schließlich Sinn und Zweck der neuen Brücke. Vor allem die historischen Brücken im Zentrum und das Blaue Wunder werden voraussichtlich entlastet nach Inbetriebnahme der neuen vierspurigen Elbquerung zwischen dem Waldschlößchen und der Johannstadt. Im DNN-Barometer gaben 66 Prozent an, dass sie künftig ausschließlich oder hin und wieder die Waldschlößchenbrücke nutzen wollen. 13 Prozent wollen dann alle anderen Dresdner Elbbrücken meiden, ein Drittel der Befragten will weiter über die bereits vorhandenen Dresdner Brücken, die dann aber deutlich weniger Verkehr als derzeit noch verkraften müssten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.10.2012

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