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DNN-Barometer: Bis jetzt kein klarer Favorit für OB-Wahl 2015 in Dresden

DNN-Barometer: Bis jetzt kein klarer Favorit für OB-Wahl 2015 in Dresden

Wer soll neuer Oberbürgermeister von Dresden werden? Sachsens Innenminister Markus Ulbig - CDU? Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert - FDP? Eva-Maria Stange, die stellvertretende Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD? Einen klaren Favoriten haben die Dresdner bislang nicht wirklich.

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Umfrage zur OB-Wahl in Dresden 2015: Hilbert eher geeignet als Ulbig / Orosz verliert an Rückhalt
Quelle: Christian Juppe

36 Prozent halten Hilbert für geeignet, 31 Prozent Stange und 26 Prozent Ulbig.

Das ist das Ergebnis des aktuellen DNN-Barometers, für das das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden 470 repräsentativ ausgewählte Dresdner befragt hat. Interessant: Die Befragten halten auf Dresdens Wirtschaftsbürgermeister offenbar größere Stücke als auf Sachsens Innenminister. Gleichwohl überwiegt bei den Dresdnern die Skepsis gegenüber allen drei Politikern: Hilbert können sich 40 Prozent der Befragten nicht als OB vorstellen. Bei Stange sind es 41 Prozent, bei Ulbig 43 Prozent.

Auch der Bekanntheitsgrad der drei hält sich derzeit noch in Grenzen: Lediglich 62 Prozent der befragten Dresdner können mit dem Namen Hilbert etwas anfangen. 46 Prozent ist Eva-Maria Stange ein Begriff und 54 Prozent Markus Ulbig. Zudem erfreute sich der Wirtschaftsbürgermeister vor reichlich zwei Jahren größerer Bekanntheit als heute. Im März 2012 kannten ihn immerhin 71 Prozent.

Und was ist mit Helma Orosz (CDU), der jetzigen Oberbürgermeisterin? Die Frage: Wissen Sie, wer OB von Dresden ist?, konnten 77 Prozent richtig beantworten. Knapp jeder Vierte wusste auch nach gut sechsjähriger Amtszeit von Orosz nicht, wer Dresden regiert. Im August 2013 war ihr Name immerhin 81 Prozent der Dresdner geläufig. Von den Dresdnern, die Helma Orosz nicht als Oberbürgermeisterin benennen konnten, hatten zumindest 68 Prozent schon einmal den Namen Helma Orosz gehört. Ein Drittel konnte auch damit nichts anfangen. Unterdessen wünschen sich nur noch 61 Prozent der Dresdner, dass Orosz bei der Wahl im kommenden Jahr antritt. Fast ein Drittel ist der Ansicht, dass sie nicht wieder kandidieren sollte. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor konnten sich noch drei Viertel der Befragten vorstellen, dass Helma Orosz Dresden weiter regiert. Nur 16 Prozent konnten das nicht. Bekanntlich hat sich die OB bislang nicht offiziell dazu geäußert, ob sie im kommenden Jahr wieder antreten will. Nach DNN-Informationen hat sie allerdings schon Ende Juni gegenüber dem CDU-Landesvorsitzenden Stanislaw Tillich klargemacht, nicht wieder kandidieren zu wollen.

Eher gemischte Gefühle rufen auch die Antworten auf die Frage nach der Zufriedenheit mit der OB hervor. Drei Fünftel der Befragten sind "eher zufrieden", ein Fünftel gab an, "eher unzufrieden" zu sein. Sieben Prozent meinten "teils/teils", 14 Prozent machten keine Angaben. Auch hier wieder ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2013: Damals waren 55 Prozent zufrieden, 11 Prozent unzufrieden und 20 Prozent antworteten mit "teils/teils".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.09.2014

Katrin Richter

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