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DNN-Barometer: Bekanntheitsgrad von Dresdens Oberbürgermeisterin Orosz sinkt

DNN-Barometer: Bekanntheitsgrad von Dresdens Oberbürgermeisterin Orosz sinkt

Seit vier Jahren leitet sie als Oberbürgermeisterin die Geschicke der sächsischen Landeshauptstadt. Trotzdem weiß noch immer jeder sechste Dresdner nichts mit dem Namen Helma Orosz anzufangen.

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Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU): In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen weiß fast jeder Zweite nicht, wer derzeit Oberbürgermeister der Elbestadt ist.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Das ist ein Ergebnis des aktuellen DNN-Barometers, für das im Auftrag unserer Zeitung 514 repräsentativ ausgewählte Personen befragt wurden.

Im Vergleich zum August 2009 ist der Bekanntheitsgrad der CDU-Politikerin deutlich gesunken – von 94 Prozent auf nunmehr 83 Prozent. Besonders alarmierend: In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen weiß fast jeder Zweite nicht, wer derzeit Oberbürgermeister der Elbestadt ist. Ingolf Roßberg kannten dagegen zwischenzeitig 98 Prozent der Dresdner. Aber ihm waren natürlich auch im Zuge der Sehm-Affäre dutzende Schlagzeilen in den Zeitungen sicher.

Gemessen an den Popularitätswerten wird Orosz von ihren sieben Dezernenten derweil nur einer gefährlich: Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert. Ihn kennen 65 Prozent der Dresdner. Ein respektables Ergebnis, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass Hilbert die OB während ihrer schweren Brustkrebserkrankung ein Jahr lang als Stadtoberhaupt vertreten hatte.

Am unbekanntesten ist Kulturbürgermeister Ralf Lunau. Er kam in diesem DNN-Barometer nur auf einen Bekanntheitsgrad von 20 Prozent und schnitt damit erstmals seit drei Jahren wieder schlechter ab als Winfried Lehmann, der als Bürgermeister neben den Schulen und Sportanlagen auch für die allgemeine Verwaltung des Rathauses zuständig ist.

Für ihre politische Arbeit erhält Helma Orosz von den Dresdnern immer bessere Noten. 71 Prozent der Befragten sind zufrieden mit ihr als OB. Im März dieses Jahres waren es lediglich 60 Prozent, im Juli 2010 gar nur 43 Prozent. Dagegen findet fast jeder Zweite, dass Baubürgermeister Jörn Marx keinen guten Job macht.

Derweil wird bei den wirklich wichtigen Problemen deutlich, dass das Vertrauen der Dresdner in die hiesigen Politiker äußerst begrenzt ist. Nicht einmal jeder Dritte glaubt, dass Helma Orosz das Haushaltsdefizit in den Griff bekommt. Noch weniger trauen diesen Spagat angesichts der vielen Begehrlichkeiten Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann zu. Dabei zählt der städtische Haushalt zu den ureigensten Aufgaben des Kämmerers.

Christoph Stephan

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