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Campus Süd der TU Dresden: Stadt soll ihre Positionen gegen Uni und Freistaat behaupten

Campus Süd der TU Dresden: Stadt soll ihre Positionen gegen Uni und Freistaat behaupten

Niemand wolle der Technischen Universität etwas Schlechtes, erklärte Kris Kaufmann (Die Linke). Aber die Rahmenplanung für den Campus Süd laufe gegen die Interessen der Landeshauptstadt Dresden, erklärte sie.

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Das Hinterland der Nöthnitzer Straße in Dresden-Räcknitz soll bebaut werden.

Quelle: Stefan Schramm

„Wir verdichten hier Flächen in einer problematischen Art und Weise. Das steht unseren städtebaulichen Zielen entgegen.“ Die Stadt sei nicht dafür verantwortlich, dass Grundstücke des Freistaats Sachsen bebaut werden können, fügte Kaufmann an.

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Auch Rehe leben dort.

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Es gebe genügend Baulücken auf städtischem Grund und Boden in der Nähe der Universität, die für eine Erweiterung genutzt werden könnten. In den Gesprächen mit der Universität und dem Freistaat müsse die Stadt ihre Positionen verdeutlichen und die Bedenken der Anwohner zur Sprache bringen. „Sie befürchten Lärm und Verkehrsprobleme.“ Albrecht Pallas (SPD) bezifferte es deutlich: „Im Gebiet der Universität gibt es 1900 Parkplätze, aber einen Bedarf von 3500.“ Auch Thomas Löser, Fraktionsvorsitzender der Grünen, meldete Bedenken an.

Zwar freue ihn das dynamische Wachstum der Technischen Universität. Aber die geplante Erweiterung über die Nöthnitzer Straße hinaus verbaue die Frischluftschneisen der Stadt. Löser mahnte auch eine Lösung für die Anbindung der Universität an den Radverkehr an und forderte von der Stadt ein Konzept für studentisches Wohnen. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für Studenten. Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Universitätsstandorten.“

Hans-Joachim Brauns (CDU) meinte, die Universität brauche Platz für ihre Forschung, Fakultäten und Institute. Der Plan für den Campus Süd sei eine gute Lösung. Kaltluftschneisen gebe es in dem Gebiet nicht. „Wir müssen uns klar zu der Universität und ihrem Entwicklungsspielraum bekennen“, forderte er und fügte an, dass es natürlich fester Wille der CDU-Fraktion sei, dass die Kleingartensparte in dem Uni-Erweiterungsgebiet erhalten bleibe. Schließlich nahm der Stadtrat einstimmig die auf einer Einwohnerversammlung geäußerten Bedenken der Anwohner zur Kenntnis. Pallas forderte, dass Universität und Freistaat jetzt schnell eine exakte Rahmenplanung vorlegen.

Thomas Baumann-Hartwig

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