Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
CDU und Alt-Linke verteidigen Vergleich mit Gagfah und Kämmerer Vorjohann

CDU und Alt-Linke verteidigen Vergleich mit Gagfah und Kämmerer Vorjohann

Die Dresdner CDU-Fraktion und Ex-Linksfraktion-Stadtrat Ronald Weckesser haben gestern den städtischen Vergleich mit dem Immobilienkonzern Gagfah vehement verteidigt.

CDU-Stadtrat Peter Krüger stellte sich zudem hinter Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU). "Wer keine stichhaltigen Argumente mehr hat, muss halt auf persönliche Diffamierungen zurückgreifen", hielt Krüger den von SPD und Linke vorgebrachten persönlichen Anfeindungen ("Vorjohann hat uns belogen") entgegen.

Krüger spricht von weiteren Vorteilen in der Erfolgsgeschichte der Woba-Privatisierung. Die Anzahl von Belegungsrechten für Sozialwohnungen steige von 8000 auf 10 000. Die Instandhaltungs-Pauschale gehe eben nicht zu Lasten der Mieter, sondern zu Lasten der Dividenden-Ausschüttung der Gagfah-Aktionäre. Die Pauschale steige von fünf auf 7,56 Euro pro Quadratmeter. Das liege im sächsischen Vergleich der Wohnungsunternehmen im Durchschnitt (liegt bei 7,88 Euro). Der Alt-Linke Weckesser weist außerdem darauf hin, dass die bisher vereinbarten fünf Euro exakt die Planzahlen der städtischen Woba waren.

Die CDU begrüße den Vergleichsvorschlag auch deshalb, weil die Einigung den Mietern sofort Rechtssicherheit verschaffe und ein jahrelanger Rechtsstreit vermieden werde. Krüger betont zudem, dass die Privatisierungserlöse aus dem Woba-Verkauf dem städtischen Haushalt eine jährliche Last von mehr als 77 Millionen Euro für Zins und Tilgung genommen haben. Mit diesen frei gewordenen Mitteln habe Dresden seit inzwischen fünf Jahren den Bau von Schulen und Kitas finanzieren können. Die Schuldenfreiheit ist auch für Ronald Weckesser ein ganz harter Fakt, wofür die Gagfah einen sehr hohen Preis beim Kauf der Woba bezahlt habe, "wovon die Stadt insgesamt, aber auch die Woba-Mieter profitiert haben", so der Ex-Stadtrat. "Mit der derart erlangten Schuldenfreiheit ist die Stadt finanziell überhaupt erst wieder handlungsfähig geworden", ruft Weckesser Zeiten der "Listen der Grausamkeiten" in Erinnerung, wo die Stadt ein Konsolidierungspaket nach dem anderen schnüren musste und die Rechtsaufsicht faktisch Dresden "regierte". Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.03.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.