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CDU bei Wahlumfrage klar vorn, Linke holt auf – Spitzenkandidaten stellen sich am Abend

CDU bei Wahlumfrage klar vorn, Linke holt auf – Spitzenkandidaten stellen sich am Abend

Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen kommen Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Linke-Chef Rico Gebhardt am Montagabend ab 19 Uhr in Dresden zu einem direkten politischen Schlagabtausch zusammen.

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Quelle: dpa

Auf Initiative der großen sächsischen Tageszeitungen, Freie Presse, Sächsische Zeitung und Leipziger Volkszeitung/Dresdner Neueste Nachrichten stellen sich beide bei der Wahldebatte den Fragen der Chefredakteure. Rund 500 Leser werden die ausverkaufte Veranstaltung live verfolgen. DNN-Online twittert auf twitter.com/dnn_online unter dem Hashtag #sltw14 live aus dem Internationalen Congress Center Dresden.

In einer Umfrage der Dresdner Neuesten Nachrichten und der Leipziger Volkszeitung vor der Landtagswahl am 31. August kommt die CDU auf 42 Prozent. Damit bleibt sie zwar mit Abstand die stärkste politische Kraft im Freistaat, rutscht aber von 49 Prozent im Dezember über 45 im Juni immer weiter nach unten. Sie hätte – im Unterschied zu den vorangegangenen Umfragen – damit keine Mehrheit im neuen Landtag und müsste sich einen Partner suchen. In Frage kämen die SPD, die bei 13 Prozent liegt, die Grünen oder die AfD, die beide mit sechs Prozent gut die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hält sich alle Türen offen und hat am Wochenende auch Koalitionsgespräche mit der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) nicht ausgeschlossen.

Während die Sozialdemokraten bei 13 Prozent verharren, klettern die Linken in der Wählergunst beständig nach oben und erreichen jetzt 18 Prozent. Schlecht sieht es für die FDP aus, die nicht über drei Prozent kommt, und auch für die Freien Wähler (zwei Prozent) und die Piraten (ein Prozent). Die rechtsradikale NPD hat sich von einem Prozent im Dezember auf jetzt vier Prozent vorgearbeitet und wäre damit draußen. Aber bei der Rechtsaußenpartei sind Prognosen erfahrungsgemäß schwierig. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage des Leipziger Marktforschungsinstituts Uniqma. Es befragte im Auftrage der DNN und LVZ vom 6. bis 10. August 800 Wahlberechtigte in ganz Sachsen.

Anders als in Thüringen, wo am 14. September gewählt wird und wo eine rot-rote Landesregierung eine reale Option ist, kommt diese Konstellation für Sachsen rein rechnerisch überhaupt nicht in Frage. Auch Rot-Rot-Grün schafft nur 37 Prozent und hätte damit in Sachsen keine Mehrheit. Doch genau das ist die Farbkombination, die derzeit vorn liegt. Jeder Vierte (25 Prozent) bevorzugt Rot-Rot-Grün. Gleich dahinter folgt der Wunsch nach einer CDU-Alleinregierung; von 24 Prozent der Befragten. Weitere 24 Prozent wünschen sich eine große Koalition aus CDU und SPD, die es bereits von 2004 bis 2009 gegeben hatte.

Beliebtester Spitzenkandidat ist Stanislaw Tillich (CDU), vor Martin Dulig (SPD). Dahinter rangieren eng Antje Hermenau (Grüne), Steffen Große (Freie Wähler) und Rico Gebhardt (Linke).

DNN / dpa

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