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CDU-Kulturpolitiker kritisiert fehlende Visionen für die Dresdner Museen

CDU-Kulturpolitiker kritisiert fehlende Visionen für die Dresdner Museen

Sebastian Kieslich, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, hat das Museumskonzept und die Kulturverwaltung der Stadt kritisiert. Es habe fünf Jahre gedauert, das Papier zu erarbeiten.

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Sebastian Kieslich

Quelle: Archiv

Schon auf seiner ersten Sitzung 2009 habe der neue Kulturausschuss die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept vorzulegen. "Jetzt gibt es ein Papier, aber das ist nicht viel mehr als eine Bestandsaufnahme. Da sind viele Jahre ungenutzt verstrichen. Mir fehlen die Visionen. Ich weiß beim besten Willen nicht, wo es hingehen soll", erklärte Kieslich gegenüber den DNN.

Der Kulturpolitiker meint, dass sich alle Akteure an einen Tisch setzen müssten, um die Zukunft der Museen zu gestalten. Alle Geschäftsbereiche der Verwaltung seien einzubeziehen, aber auch die Dresden Marketing GmbH (DMG). Die Stadt müsse außerdem das Gespräch mit den Staatlichen Kunstsammlungen des Freistaats Sachsen suchen und prüfen, an welchen Punkten eine Zusammenarbeit möglich ist und wo durch die städtischen Museen eigene Akzente gesetzt werden müssen.

Es gehe nicht nur um Tagespolitik, sondern die Stadt müsse sich eindeutig positionieren: "Was ist das Ziel, was wollen wir, welche Handlungsempfehlungen geben wir?" Das jüngst vorgestellte städtische Bildungskonzept enthalte klare Anweisungen, die im Museumskonzept fehlen würden.

Ohne Visionen und Konzepte sei es schwer, in den bald anstehenden Vorberatungen für den städtischen Doppelhaushalt 2015/2016 mehr Geld für die städtischen Museen auszuhandeln. "Dresden baut Kindertagesstätten, Dresden baut Schulen, wir sanieren den Kulturpalast und bauen das Kulturkraftwerk. Wie soll ich ohne Inhalte begründen, dass Dresden auch für seine Museen bauen soll?", so der CDU-Stadtrat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.11.2013

tbh

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