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Busmannkapelle Dresden: Namensnennung der Toten bleibt ungeklärt

Busmannkapelle Dresden: Namensnennung der Toten bleibt ungeklärt

Die Busmannkapelle am Postplatz neben dem Haus am Zwinger erhält eine weitere Funktion: Neben dem Gedenken an die 1963 abgerissene Sophienkirche soll künftig ein Ort "des stillen und individuellen Gedenkens an die Toten der Luftangriffe des 13. und 14. Februars 1945" entstehen.

Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend auf Antrag von CDU und FDP mit Änderung der Bürgerfraktion beschlossen.

Ob die 19 000 von der Historikerkommission ermittelten Namen der Toten in einem Buch in der Busmannkapelle genannt werden, bleibt offen. Unter Führung von OB Helma Orosz (CDU) soll mit der Fördergesellschaft Sophienkirche, der Bürgerstiftung Dresden, dem Freistaat Sachsen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Kuratorium einberufen werden, dem auch unabhängige Fachleute und Stadträte angehören sollen. Der Antrag der Grünen, die AG 13. Februar einzubeziehen, wurde von CDU, FDP und Bürger abgelehnt.

Linke und Grüne beklagten, dass keine Konsenslösung mit allen Stadträten angestrebt wurde und die Toten-Gedenkstätte mit der Sophienkirche-Gedenkstätte verbunden werden soll. Die Stadt wurde beauftragt, Mittel in Höhe von 340 000 Euro bereit zu stellen, damit der nächste Bauabschnitt der Gedenkstätte Busmannkapelle finanziert werden kann. rare

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.10.2012

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