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Bürgerumfrage: Dresdner sind unzufrieden mit Bädern und Sportplätzen

Bürgerumfrage: Dresdner sind unzufrieden mit Bädern und Sportplätzen

Die Dresdner sind unzufrieden mit den Sportanlagen und vor allem mit den Bädern in Dresden.Was die Vehemenz der politischen Diskussionen um die Schwimmhalle in der Freiberger Straße vermuten lässt, bestätigt sich jetzt durch die Ergebnisse der kommunalen Bürgerumfrage.

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Nicht alle Dresdner Sportanlagen sind so gepflegt.

Quelle: Tanja Kirsten

Die Dresdner sind unzufrieden mit den Sportanlagen und vor allem mit den Bädern in Dresden. Das ergab die kommunale Bürgerumfrage der Stadt im vergangenen Jahr. Demnach gaben 58 Prozent der Bürger den Bädern und Sportanlagen nur die Noten 3, 4 und 5.

Was die Vehemenz der politischen Diskussionen um die Schwimmhalle in der Freiberger Straße vermuten lässt, bestätigt sich jetzt durch die Ergebnisse der kommunalen Bürgerumfrage. Dresden hat ein Problem - das ist bekannt. Es gibt zu wenig Hallenbäder, Vereine bangen um Trainingszeiten, Profisportler wandern ab und das Schulschwimmen kann nur mit Mühe und Not abgesichert werden. Jetzt haben die Bürger in einer Umfrage ihren Unmut ausgedrückt. Über die Hälfte der 2116 Befragten haben die Situation in Dresden auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 5 (völlig unzufrieden) mit schlechten Noten bewertet. Elf Prozent der Befragten sind gar völlig unzufrieden. 18 Prozent der Dresdner wollten kein Urteil fällen. Sehr zufrieden zeigten sich nur sechs Prozent der Befragten.

"Ich kann die Unzufriedenheit der Dresdner verstehen. Die Situation ist sowohl quantitativ als auch qualitativ unbefriedigend", sagte Sven Mania, Chef des Sportstätten- und Bäderbetriebs. Dies sei spätestens seit der Sportentwicklungsplanung klar. "Während wir mit Freibädern ausreichend ausgestattet sind, fehlen allein im Hallenbad-Bereich etwa 1500 Quadratmeter Wasserfläche", konstatierte Mania. Hinzu käme, dass die verbleibenden Bäder stark sanierungsbedürftig sind.

Auffallend ist, dass die Unzufriedenen aus allen Bevölkerungsschichten kommen. Sowohl Menschen mit dem niedrigsten Einkommen bis 750 Euro Netto, als auch Dresdner mit einem Einkommen bis 2500 Euro und Bürger, die über 4000 Euro verdienen, stimmten jeweils zu zwölf Prozent mit "völlig unzufrieden".

Die meisten völlig Unzufriedenen kommen aus den Stadtteilen Loschwitz und Schönfeld-Weißig sowie der Leipziger Vorstadt und Pieschen. Viele unzufriedene Dresdner wohnen auch in der Johannstadt, Kaditz, Mickten und Trachau. "Insgesamt sind die Dresdner mit dem Zustand der Anlagen eher mäßig bis unzufrieden", konstatiert die Stadt. 57 Prozent der Dresdner halten sich mit Spazierengehen fit, 50 Prozent fahren Rad. Auch Gartenarbeit nimmt mit über 30 Prozent einen hohen Stellenwert ein.

Katrin Tominski

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