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Bürgermeister werden am 5. August gewählt – 28 Bewerbungen um sechs Posten

Bürgermeister werden am 5. August gewählt – 28 Bewerbungen um sechs Posten

Stadträte mit schulpflichtigen Kindern haben bei der Urlaubsplanung ein Problem: Mitten in den Sommerferien, am 5. August, wird der Stadtrat zu einer Sondersitzung zusammenkommen.

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Quelle: Stephan Lohse

Darauf haben sich jetzt die Fraktionsvorsitzenden verständigt. Einziger Tagesordnungspunkt: die Wahl der neuen Bürgermeister.

Am Dienstag endete die Bewerbungsfrist für die sechs ausgeschriebenen Stellen. Laut Stadtsprecher Kai Schulz sind 28 Bewerbungen eingegangen, wobei sich einige Bewerber um mehrere Stellen bemühen würden. Möglicherweise steigt die Zahl der Kandidaten noch, falls weitere Briefe mit fristgerechtem Absendedatum eingehen sollten.

Dresden hat zwar sieben Beigeordnete, aber die Amtszeit von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) endet erst Ende 2016. Er hatte 2002 die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Hanspeter Stihl übernommen, während die anderen sechs Bürgermeister bereits 2001 gewählt worden waren. Dennoch wurde die Stelle des Finanzbürgermeisters ausgeschrieben. Der am 5. August zu wählende Kämmerer wird aber erst zum Jahresanfang 2017 die Herrschaft über die Stadtkasse übernehmen. Bis dahin soll er als Bildungsbürgermeister das Schulressort leiten, während Vorjohann noch an der Aufstellung des Haushaltes 2017/2018 beteiligt sein wird. Der Bildungsbürgermeister wird erst im kommenden Jahr gewählt.

Neben einem Finanzbürgermeister sucht die Landeshauptstadt noch Dezernenten für Ordnung und Sicherheit, für Kultur und Tourismus, für Umwelt und Kommunalwirtschaft, für Soziales sowie für Stadtentwicklung und Bau. Laut Schulz sollen nach der Sichtung der Bewerbungen schnellstmöglich die Gremien des Stadtrates beteiligt werden und die Auswahlgespräche beginnen.

Mit Sondersitzungen hat der Stadtrat durchaus Erfahrung: Am 30. Juli 2013 mussten die Stadträte ihren Urlaub unterbrechen, um ein Mitglied für den Schöffenwahlausschuss zu wählen. Damals war auf mehreren vorangegangenen Sitzungen die Wahl von Linke-Fraktionschef André Schollbach an der bürgerlichen Mehrheit gescheitert.

Diesmal muss die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit gemeinsam mit der CDU die Reihen geschlossen halten, damit die ausgewählten Kandidaten auch gewählt werden. Laut einer Absprache stellen Linke, Grüne und CDU je zwei Fachbürgermeister und die SPD einen Beigeordneten.

Thomas Baumann-Hartwig

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