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Bündnis nazifrei will doch kooperieren

Bündnis nazifrei will doch kooperieren

Das "Bündnis nazifrei" hat jetzt auf eine Einladung des städtischen Ordnungsamtes reagiert. Nach dem gestrigen DNN-Bericht habe das Bündnis, das zu Blockaden der im Februar 2012 geplanten rechtsextremen Demonstrationen aufruft, gestern per Fax Gesprächsbereitschaft signalisiert, teilte das Ordnungsamt mit.

Voraussichtlich im Januar werde es ein Kooperationsgespräch mit Bündnisvertretern, Polizei und Versammlungsbehörde geben.

Verwirrung gab es um die schriftliche Einladung zu dem Kooperationsgespräch an das "Bündnis nazifrei": Der Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn (Die Grünen), der dem Bündnis Räume am Bischofsweg in der Neustadt zur Verfügung stellt, beteuerte gestern gegenüber DNN: "Ich habe die Annahme dieses Schreibens nicht abgelehnt. Ich war an dem betreffenden Tag nicht in meinem Büro, sondern in Chemnitz bei einem Gespräch mit der Präsidentin der Arbeitsagentur Sachsen."

Das Ordnungsamt, das gegenüber den DNN erklärt hatte, der Bundestagsabgeordnete habe die Annahme des Schreibens abgelehnt (DNN berichteten gestern), teilte mit, man werde den Vorgang intern prüfen. Möglicherweise handele es sich um ein Versehen und die drei Mitarbeiter mit der Einladung in der Hand hätten nicht Kühn, sondern lediglich eine Mitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten angetroffen. "Da unsere Bediensteten zurzeit nicht im Dienst sind, können wir uns dazu aber noch nicht abschließend äußern", so das Ordnungsamt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.12.2011

tbh

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