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Bauausschuss gibt Grünes Licht für Parkhaus in der Johannstadt - Kompromiss im Streit um Gärten

Bauausschuss gibt Grünes Licht für Parkhaus in der Johannstadt - Kompromiss im Streit um Gärten

Nach einer hitzigen Debatte hat der Bauausschuss des Dresdner Stadtrates gestern Abend grünes Licht für die Errichtung eines neuen Parkhauses gegeben. Es soll im Bereich der alten Gleisschleife an der Pfotenhauerstraße entstehen.

Allerdings wurde die Vorlage der Stadtverwaltung auf Antrag von SPD-Stadtrat Axel Bergmann um einen wesentlichen Punkt ergänzt. Demnach muss sich die Stadtverwaltung zeitnah nach adäquaten Alternativen für die vertriebenen Kleingärtner umsehen, und zwar nicht irgendwo in Dresden, sondern innerhalb der Johannstadt. Eine denkbare Ersatzfläche befindet sich an der Pfeifferhannsstraße.

Linke und Grüne stimmten im Bauausschuss gegen das vierstöckige Parkhaus. Die Diskussion um die Stellplatznot kochte hoch, weil sich das Max-Planck-Institut für rund 40 Millionen Euro erweitern will und dafür seinen jetzigen Parkplatz überbauen wird. Im Rahmen des Bebauungsplans muss die Stadt jedoch eine bestimmte Zahl an Parkflächen nachweisen und das ist in der Johannstadt leichter gesagt als getan.

Laut Verkehrsentwicklungsplaner Matthias Mohaupt fehlen in dem Viertel rund um die Uniklinik momentan knapp 1000 Stellplätze. Grünen-Stadtrat Thomas Löser sieht da das Land in der Pflicht. "Der Freistaat will etwas, also muss er sich auch bewegen. Grundsätzlich begrüßen wir natürlich die beabsichtigte Erweiterung des Max-Planck-Instituts, aber es kann nicht sein, dass das Land Sachsen ständig Institute verdichtet und gleichzeitig bei der Stellplatzproblematik wegsieht. Stadt und Freistaat müssen auf Augenhöhe verhandeln", so Löser. Kris Kaufmann von den Linken pflichtete ihm in diesem Punkt bei. Dagegen erklärte CDU-Stadtrat Hans-Joachim Brauns, dass die Stärkung der hiesigen Wissenschaftslandschaft für seine Fraktion ganz oben auf der Agenda steht. Das neue Institut soll bis zu 150 Forscher beschäftigen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.04.2014

Christoph Stephan

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