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BUND protestiert mit Frühstück gegen geplanten Elbe-Parkplatz in Dresden-Loschwitz

BUND protestiert mit Frühstück gegen geplanten Elbe-Parkplatz in Dresden-Loschwitz

Mit einem Bürgerfrühstück verdeutlichte die Regionalgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Sonntag, wie die elbnahe Pflasterfläche in Loschwitz auch künftig genutzt werden solle.

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Lars Stratmann, stellvertretender Vorsitzender des BUND Dresden, Cornelia Muinzinger-Brandt, Anmelderin der Veranstaltung, und Gottfried Mann, Vorsitzender der BUND-Regionalgruppe Dresden beim Frühstück in Loschwitz.

Quelle: Dominik Brüggemann

Als sozialer Treffpunkt käme die Fläche in Betracht, ein Parkplatz für 105 Pkw hingegen zerstöre den Landschaftsraum südlich der Ecke Friedrich-Wieck-Straße und Loschwitzer Wiesenweg. Entsprechend verwehrt sich der BUND dem aktuell ausliegenden Planvorentwurf.

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Die Teilnehmer setzten sich für einen Erhalt der aktuellen Fläche ein. Aktuell plant die Stadtverwaltung einen Parkplatz mit 105 Stellplätzen.

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„Wir wollen zeigen, dass die Fläche für andere Zwecke freigehalten werden sollte. Der visuelle Charakter der Fläche wäre durch einen Parkplatz sehr nachteilig verändert“, ist Lars Stratmann, stellvertretender Vorsitzender und Landschaftsarchitekt, überzeugt. Die Autos rückten aus seiner Sicht zu nah an die Elbe. Allein durch das Blech und die Reihenanordnung entstünde ein sehr technisches Bild. Der bisherige ungeordnete Naturraum ginge verloren. Auch die Grünflächen, die noch teilweise vorhanden sind, müssten weichen. „Die 20 Parkplätze könnten beispielsweise am bestehenden Parkplatz an der Fidelio-F-Finke-Straße angebaut werden“, sagte Stratmann. Sein Vereinskollege Gottfried Mann, Vorsitzender der Dresdner BUND-Regionalgruppe, eröffnete das Frühstück und freute sich über die rege Teilnahme von rund 100 Gästen. Hier kommen nicht nur Umweltfreunde zusammen, sondern auch Anwohner, die nicht noch mehr Autoverkehr in ihrem Wohnumfeld wollen“, sagte er gegenüber DNN-Online.

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Die Parkplatzregelung am Blasewitzer Elbufer am Schillergarten soll offiziell geregelt werden. Ein Parkplatz mit 73 Stellflächen soll gebaut werden.

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Aufgrund der Nähe zur Elbe sind die Planer der Stadtverwaltung zu etlichen Einschränkungen gezwungen. Sie kalkulieren mit 20 Tagen im Jahr, an denen die vorgesehene Fläche überflutet ist. Deshalb sind unter anderem jegliche Abflusshindernisse zu vermeiden, geht aus den Planungsunterlagen hervor. Feststehende Masten zur Beleuchtung seien deshalb nicht zulässig, sondern müssten sich flach auf den Boden legen lassen. Während die Planungen der Stadt bereits ausformuliert sind, kündigte der BUND einen langen Atem an. „Wir werden es nicht bei den bisherigen Protestaktionen bewenden lassen, nicht umsonst sind wir durch die intensive Teilnahme an der bürgerlichen Kulturbewegung „Welterbe Retten“ erprobt und strategisch sicherer geworden“, so Mann abschließend.

Dominik Brüggemann

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