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Avenarius und Jähnigen treten zurück: Richard Kaniewski neuer Vorsitzender der Dresdner SPD

Avenarius und Jähnigen treten zurück: Richard Kaniewski neuer Vorsitzender der Dresdner SPD

Christian Avenarius, Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes Dresden, ist gestern von seinem Amt zurückgetreten. Der Jurist war kürzlich zum Stadtratsfraktionsvorsitzenden gewählt worden und will nicht beide Ämter ausüben.

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Quelle: Schleser Götz

„Diese Konzentration von Posten auf eine Person halte ich für nicht gut“, so Avenarius, der im vergangenen Jahr die langjährige Vorsitzende Sabine Friedel abgelöst hatte.

Zum neuen kommissarischen Vorsitzenden wählte der Vorstand des Unterbezirkes den bisherigen Stellvertreter und ehemaligen Stadtrat Richard Kaniewski. Bis zum nächsten Parteitag der Dresdner SPD 2016 soll er die Geschäfte leiten.

Der 30-Jährige arbeitete bis Ende August bei der SPD-Landtagsfraktion und befindet sich nun nach eigenen Angaben in einer Phase der beruflichen Neuorientierung. Den Menschen in der Stadt stärker zuhören und Politik vermitteln – das sieht Kaniewski als wichtigste Aufgaben in seiner neuen Funktion. „Wir sind in Dresden in der Regierungsverantwortung, diese wollen und müssen wir weiter wahrnehmen. Die rot-grün-rot-orange Stadtratskooperation hat bisher sehr gut funktioniert und daran wollen wir weiter anknüpfen“, so der gebürtige Dresdner.

Die SPD will auch weiterhin auf eine bürgernahe Politik setzen und die Arbeit in den Stadtteilen weiter ausbauen. „Die gemeinsam geplante Stärkung der Ortsbeiräte ist ein erster wichtiger Schritt“, betonte Kaniewski. Weiter im Fokus stehen sollen die „klassischen“ Themen der Sozialdemokratie. „Im Vordergrund steht Politik für alle Dresdner – also vom bezahlbaren Wohnraum bis hin zur Stärkung von sozial benachteiligten Menschen“, so der neue Vorsitzende. Verbesserungsbedarf sieht der Politikwissenschaftler beim aktuellen Image der Stadt: „Wir dürfen uns unsere Stadt nicht durch ein Klima der Intoleranz kaputtmachen lassen. Dem kleinen Teil, der diese Stimmung aktuell schürt, sage ich: Asyl ist ein Grundrecht und steht nicht zur Disposition. Das ist mein Bild eines weltoffenen Dresden.“

Wie angekündigt ist auch die Grünen-Kreisvorsitzende Eva Jähnigen von ihrem Parteiamt zurückgetreten. Die Landtagsabgeordnete ist als Umweltbürgermeisterin ins Rathaus gewechselt. „Als Bürgermeisterin bin ich dem gesamten Stadtrat überparteilich verpflichtet. Das verträgt sich nicht mit der Rolle einer Parteivorsitzenden.“ Michael Schmelich wird bis zur Neubildung der Doppelspitze beim Stadtparteitag am 24. Oktober als alleiniger Sprecher des Kreisverbandes fungieren.

jv/tbh

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