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Ausschüsse stimmen für Kulturpalast-Umbau - Bürgerversammlung am 21. März

Ausschüsse stimmen für Kulturpalast-Umbau - Bürgerversammlung am 21. März

Wie sich die Voten gleichen - in drei Ausschüssen (Finanzen, Bau, Kultur) hat der geplante Umbau des Kulturpalastes jeweils eine große Mehrheit aus CDU, FDP, Bürgerfraktion und Grüne erhalten.

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Quelle: dpa

Bei einzelnen Punkten, zum Beispiel maximale Einwerbung von Fördermitteln, haben sogar die Linken und die SPD mitgestimmt. Damit gilt die Mehrheit im Stadtrat auf seiner Sitzung am 24. März als sicher. Jetzt müssen die Stadträte noch die Mehrheit der Bürger überzeugen, die beim letzten DNN-Barometer noch gegen die Umbau-Pläne eingestellt waren.

Gelegenheit zur Überzeugungsarbeit bietet sich am 21. März ab 19 Uhr im Kulturpalast. Dort will die Stadtverwaltung den aktuellen Planungsstand zur Modernisierung und zum Umbau erklären. Eingeladen zu dieser Einwohnerversammlung, die immer von SPD und Linken gefordert wurde, hat Dresdens Erster Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

Vertreter der Verwaltung geben einen umfassenden Einblick in den erreichten Planungsstand, erläutern die Zusammensetzung der prognostizierten Baukosten und stellen den vorgesehenen Terminplan vor. Die von dem Umbau maßgeblich betroffenen Einrichtungen, zum Beispiel die Philharmonie, kommen nach einer Mitteilung der Stadt ebenfalls zu Wort. Im Anschluss stehen Vertreter der Stadtratsfraktionen, der Verwaltung, der Projektleitung und der zukünftigen Nutzer für Fragen der Bürger zur Verfügung.

Dem Beschlussvorschlag für die Stadtratssitzung am 24. März liegt die mittlerweile beendete Vorplanung für das Projekt zu Grunde. Geplant sind ein variabler Konzertsaal mit rund 1900 Plätzen, eine Städtische Zentralbibliothek, das Kabarett „Die Herkuleskeule", das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche und ein Service- und Informationszentrum (DNN berichteten mehrfach ausführlich).

Alle Beiträge der Bürger werden dokumentiert und im Stadtrat behandelt. Die Stadt stellt einen Gebärdendolmetscher für die Veranstaltung zur Verfügung. Anmeldungen dazu bei Bedarf unter unter presse@dresden.de oder Tel.: 0351/488 31 64.

Ralf Redemund

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