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Appell der OB-Kandidaten Ulbig, Stange und Hilbert an Pegida-Anhänger: Hass ist keine Meinung

Appell der OB-Kandidaten Ulbig, Stange und Hilbert an Pegida-Anhänger: Hass ist keine Meinung

Mit einem eindringlichen Appell haben sich am Montagmittag die Dresdner OB-Kandidaten Markus Ulbig (CDU), Eva-Maria Stange (SPD) und Dirk Hilbert (FDP) an die Anhänger von Pegida gewendet.

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Quelle: Stephan Lohse

Wenige Stunden vor dem geplanten Auftritt des niederländischen Islamhassers Geert Wilders in der Flutrinne, rieten sie allen Pegida-Sympathisanten, genau zu schauen, unter wessen Fahne sie sich versammeln.

„Hass ist keine Meinung“, sagte Dirk Hilbert, er verurteile fremdenfeindliche Parolen und Hasstiraden aufs Schärfste. Wer bei Wilders mitjubele, der überschreite eine Grenze, ergänzte Eva-Maria Stange. Wilders sei ein Mensch, „der Hass in sich trägt, der spaltet“, sagte Markus Ulbig. Jeder Pegida-Teilnehmer am Abend müsse sich die Frage gefallen lassen, warum er unter solchen Vorzeichen dahin gehe.

Alle drei begrüßten den friedlichen Protest gegen Pegida. Sie sei dankbar, dass so viele auf die Straße gingen, schloss Stange ausdrücklich auch Dresden Nazifrei mit ein, betonte aber auch, dass der Protest friedlich bleiben müsse. Sie selbst wolle nach einem dienstlichen Termin zur Abschlusskundgebung des Sternlaufs kommen. Auch Dirk Hilbert kündigte an, auf den Straßen zu sein. Nur Innenminister Ulbig verwies auf seine dienstlichen Pflichten, weswegen er sich wohl weitgehend im Lagezentrum der Polizei aufhalten werde.

Alle drei Kandidaten verwiesen auf die Notwendigkeit von Vielfalt und Toleranz für die Zukunft Dresdens. „Wir hier in Dresden weisen euch nicht ab“, sagte der amtierende Oberbürgermeister Dirk Hilbert an Asylsuchende gerichtet. Eine Willkommenskultur sei wichtig für Dresden, sagte Stange, das dürfe nicht nur für die Ausländer gelten, die „nützlich“ seien, sondern für alle.

Stephan Lohse

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