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Antrittsbesuch: Bundespräsident Joachim Gauck zu Gast in Dresden

Antrittsbesuch: Bundespräsident Joachim Gauck zu Gast in Dresden

Bundespräsident Joachim Gauck ist zu seinem offiziellen Antrittsbesuch in Sachsen eingetroffen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) begrüßte das Staatsoberhaupt am Dienstagvormittag in der Staatskanzlei in Dresden.

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Quelle: dpa

Dort trug sich Gauck, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, in das Gästebuch des Freistaates ein. In einer kurzen Ansprache lobte er die Innovationskraft, Entschlossenheit und Aufbruchstimmung in Sachsen, für die der Freistaat bekannt sei.

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Bundespräsident Gauck ist zu Gast in Dresden.

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Danach traf sich Gauck mit Sachsens Kabinett. Nach einem Besuch im Landtag stehen am Nachmittag Visiten in der Technischen Universität und beim Dresdner Maschinenbauer Xenon auf dem Programm. Gaucks Tag endet mit einem Rundgang durch das Deutsche Hygiene-Museum. Dort nimmt er auch an einem Empfang von Tillich teil, den dieser für rund 100 ehrenamtlich engagierte Bürger gibt.

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Bundespräsident Joachim Gauck zu Gast in Dresden

Quelle: dpa

Bundespräsident Joachim Gauck hat den Sachsen Erfindergeist, Mut und Risikofreude und eine vorbildliche Mentalität bescheinigt. „Das sind Pfunde, mit denen Sie hier wuchern können“, sagte das Staatsoberhaupt am Dienstag bei seinem offiziellen Antrittsbesuch in Sachsen.

Er sei froh, dass ihm diese Eigenschaften mit dem dazugehörigen Selbstbewusstsein bei seiner Visite in Dresden vor Augen geführt worden seien. Die Visite sollte nach den Worten von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) vor allem zeigen, wie nachhaltig und zukunftsgewandt in Sachsen gearbeitet wird.Probleme wälzen könnten andere Regionen besser, sagte Gauck nach Besuchen der Technischen Universität (TU) und des Anlagenbauers Xenon. Beide Unternehmen waren exemplarisch ausgesucht worden, um dem Staatsoberhaupt die Wissenschaftslandschaft vorzustellen. „Sachsen ist eigentlich nicht das Land, wo im Vordergrund die Problemdebatte steht und der sich oftmals daraus herleitende Frust“, sagte Gauck. „Das freut mich, ich kenne durchaus auch andere Regionen.

Deshalb spreche ich öfter von der Vorbildwirkung der hiesigen Unternehmen und auch der Mentalität die hiesigen Bevölkerung.“„Manchmal bin ich etwas gebeutelt von den Klagen, die ich anderenorts zu hören bekomme“, hatte Gauck zuvor schon im Gespräch mit drei Wissenschaftlern gesagt, die 2011 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet worden waren. Die Physiker, die sich um die Erforschung organischer Halbleiter verdient gemacht und zudem mit der Novaled AG und der Heliatek GmbH zwei eigene Firmen gegründet hatten, stellten an der TU ihre Arbeit kurz vor.

Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) nutzte die Gelegenheit zur Werbung für den Standort: Der Freistaat habe großen Wert darauf gelegt, dass der Wissens- und Technologietransfer an den Hochschulen als weiteres Standbein fest etabliert wird. Ein Beispiel dafür sei das Wirken der Preisträger Karl Leo, Jan Blochwitz-Nimoth und Martin Pfeiffer.Dem Besuch an der Exzellenzuniversität folgte ein ungeplantes Bad Gaucks in der Menge. An der Uni hatte sich der Besuch aus Berlin herumgesprochen. Während das Eintreffen des Staatsoberhaupts nahezu unbemerkt blieb, hatten sich später einige hundert Studenten versammelt, als Gauck das Gelände verließ. Der 73-Jährige schüttelte schließlich unter dem Beifall der jungen Leute etliche Hände und posierte für Fotos.

Regierungschef Tillich und seine Frau begleiteten den Bundespräsidenten bei den meisten seiner Besuchsstationen. Am Vormittag hatten Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt zunächst ein Treffen mit Sachsens Kabinett und im Anschluss mit Landtagspräsident Matthias Rößler sowie den Chefs der Landtagsfraktionen. Rößler überreichte dem Gast ein Exemplar der Sächsischen Verfassung, die demnächst aber neu aufgelegt werden muss.

Während Rößler und Vertreter der Fraktionen mit Gauck sprachen, wurden im Landtag die letzten Gespräche für die Aufnahme eines Neuverschuldungsverbotes in die Verfassung geführt.Am späten Nachmittag besuchte Gauck das Deutsche Hygiene-Museum und nahm an einem Empfang Tillichs für 100 besonders ehrenamtlich engagierte Sachsen. „Das ist meine Nerven- und Seelennahrung“, sagte Gauck. Er hatte nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten Sachsen bereits mehrfach besucht, unter anderem zusammen mit dem Diplomatischen Corps.

dpa / chs

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