Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 8 ° Regen

Navigation:
Google+
Aktuell acht Veranstaltungen am 18. Februar in Dresden angemeldet - Ungewissheit beim Thema Nazi-Demo

Aktuell acht Veranstaltungen am 18. Februar in Dresden angemeldet - Ungewissheit beim Thema Nazi-Demo

Dresden. Bislang sind für den 18. Februar in Dresden acht Veranstaltungen angemeldet. Bis Dienstag waren die Großkundgebung der städtischen Arbeitsgruppe 13. Februar auf dem Schlossplatz, drei Anmeldungen von Kirchgemeinden zu Bittgängen und Mahnwachen, die Mahnwache des Deutschen Gewerkschaftsbundes vor dem Volkshaus sowie eine Sitzung der Dresdner Piratenpartei mit Unterstützung der Berliner Senatsfraktion bekannt.

Voriger Artikel
Neonazi-Mordserie entzweit Rechtsextremisten - NPD geht auf Distanz zu Terrorzelle NSU
Nächster Artikel
Dresdner Bürgerinitiative kämpft weiter gegen Eintritt für Pillnitzer Schlosspark

Auf dem Sternplatz und vor dem WTC protestierten am Montag mehr als 1000 Menschen friedlich.

Quelle: Dirk Knofe

Auch zwei Privatpersonen, die dem linken Spektrum zuzurechnen sind, haben laut Stadt Kundgebungen angemeldet. Anmeldungen von Rechtsextremen liegen dagegen momentan nicht vor.

Ursprünglich hatte die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) hatte ursprünglich einen Aufmarsch der Rechtsextremen angemeldet, diesen aber zurückgezogen. Seitdem herrscht in Dresden Rätselraten, ob die Rechten kommen oder nicht. Das Bündnis Dresden-Nazifrei habe Hinweise aus fünf Bundesländern erhalten, wonach Rechtsextreme für eine Demonstration am 18. Februar mobilisieren würden. Wo, ist aber unklar. In Leipzig haben die Neonazis eine Faschingsveranstaltung angemeldet, von einem Aufmarsch in Worms (Rheinland-Pfalz) ist ebenso die Rede.

Dresden-Nazifrei werde vorbereitet sein, wenn etwas stattfinden sollte, sagte Sprecher Stefan Thiele. Wenn nicht, so Thiele, werde man gegen die „sächsischen Verhältnisse" auf die Straße gehen. Vom Hauptbahnhof bis zum Haus der Begegnung werde man demonstrieren - eine ambitionierte Strecke, der kürzeste Weg beträgt sieben Kilometer. 11 Uhr werde die Demonstration am Hauptbahnhof beginnen.

Die Dresdner Polizei rechnete am Dienstag nicht mit einem Nazi-Aufmarsch. „Wir werden uns als Polizei dezent zurückhalten", sagte Polizeipräsident Dieter Kroll. Wie viele Beamte er am Sonnabend einsetzen will, sagte Kroll nicht, die Polizei werde in „angemessener" Stärke zur Stelle sein.

Ordnungsbürgermeister Sittel sagte auf Nachfrage, 48 Stunden vor Beginn müsse eine Veranstaltung spätestens angezeigt worden sein. Das bedeutet, noch ist Zeit, für den Sonnabend eine Kundgebung oder einen Aufmarsch in Dresden zu planen und ihn beim Ordnungsamt der Stadt anzukündigen. Allerdings sind auch spontane Aktionen möglich. Entwarnung gibt es also vor Samstagabend nicht.

sl / cs / tbh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.