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Aktionsbündnis Dresden-Nazifrei zeigte Flagge - Polizei untersagte Transparentaufhängung

Aktionsbündnis Dresden-Nazifrei zeigte Flagge - Polizei untersagte Transparentaufhängung

Das Aktionsbündnis Dresden-Nazifrei rief am Mittwoch zum Aktionstag „Flagge zeigen" in der Altstadt auf. Dabei plakatierten Bündnisanhänger unter anderem Flyer rund um das Haus des Buches am Dr.-Külz-Ring.

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Das Aktionsbündnis "Dresden-Nazifrei" zeigte am Mittwoch Flagge. Das Aufhängen eines Plakates untersagte die Polizei.

Quelle: Dominik Brüggemann

Auf dem Altmarkt versuchten rund 30 Demonstranten einer spontanen Versammlung ein 14 Meter langes Transparent am dortigen Lichtmasten hochzuziehen. Beamte der Dresdner Polizei und des Ordnungsamtes untersagten die Aktion.

Einer der Teilnehmer beschimpfe daraufhin die Beamten und griff diese tätlich an. Das Plakat mit der Aufschrift „Antifaschismus ist die Lösung" musste daraufhin auf dem Boden bleiben. Freya Maria Klinger, Abgeordnete der Linken im Sächsischen Landtag, diskutierte vor Ort mit den Beamten. „Wir wollten ein Zeichen setzen. Das wird nun leider von den Behörden unterbunden", so die Politikerin, die seit 2004 im Landtag sitzt. Hintergrund der Aktion waren Anzeigen gegen Teilnehmer der Demonstrationen am 18. Februar des vergangenen Jahres. „Fahnen muss jeder tragen dürfen. Die Anklagen aufgrund der Fahnen sind höchst fragwürdig", äußerte sich Paul Zschmirmer, ein Sprecher des Bündnisses, zu der Protestaktion.

dbr

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