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Ärger um sächsischen Familientag 2014 in Dresden

Ärger um sächsischen Familientag 2014 in Dresden

Soll die Stadt angesichts eines dramatischen Kita- und Schulplätze-Mangels über 100 000 Euro ausgeben, damit Dresden im Jahr 2014 den Sächsischen Familientag veranstalten darf? Ein dickes Fragezeichen setzt Grüne-Stadträtin Gerit Thomas dahinter, auch weil der Freistaat zuletzt gerade seine Landeshauptstadt bei den Kita- und Schulbauten sehr im Stich gelassen habe.

Der Sächsische Familien- und Seniorentag wird seit 1996 jährlich in einer anderen Kommune Sachsen durchgeführt. In diesem Jahr findet er in Augustusburg statt. Abhängig vom Veranstaltungsort kommen 7000 bis 10 000 Besucher zu der eintägigen Veranstaltung, die für Kinder, Eltern, Großeltern sowie Organisationen, Vereine und Institutionen gedacht ist und mit interaktivem Marktgeschehen aufwartet. Dresden mit seinem gebildeten Bürgertum soll nach Überlegungen des Freistaats die erste Großstadt sein, in der der Familientag stattfindet.

Neustadt war im Juni vergangenen Jahres Ausrichter des "Fests der Generationen", Organisator war das Felsenweg-Institut Dresden. Nach den Erfahrungen von Neustadt wird mit Sachkosten in Höhe von 65 500 Euro sowie einem Personalaufwand im Gegenwert von knapp 40 000 Euro gerechnet. Letztlich hängen die Gesamtkosten auch vom Konzept der Veranstaltung ab. Am 15. März entscheidet der Stadtrat, ob der Familientag 2014 in Dresden stattfindet. rare

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.03.2012

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