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Abriss der maroden Holztribüne im Dresdner Steyer-Stadion verzögert sich weiter

Abriss der maroden Holztribüne im Dresdner Steyer-Stadion verzögert sich weiter

Bei der Sanierung des Dresdner Steyer Stadions geht es nicht voran. Obwohl vom Finanzausschuss des Stadtrates eine Million Euro genehmigt worden sind, um die marode Holztribüne abzureißen und ein neues Funktionsgebäude zu bauen, verzögert sich der Beginn der Arbeiten weiter.

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Die Holztribüne im Steyer-Stadion soll abgerissen werden, weil sie marode ist.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Eigentlich hätte im August die Ausschreibung für das Bauvorhaben beginnen sollen. Nach derzeitigem Stand wird es damit aber frühestens Ende des Jahres losgehen“, berichtet SPD-Stadtrat und Sportausschussmitglied Thomas Blümel. Der Sportstättenbetrieb habe zwar eine Vorlage erarbeitet, die aber noch nicht den Ausschuss erreicht habe. Dem SPD-Stadtrat dauert dies eindeutig zu lange: „Das Geld steht seit Januar zur Verfügung und sollte ursprünglich dieses Jahr noch ausgegeben werden“, so Blümel.

Obwohl er keine Sorge hat, dass das Geld gestrichen wird, weil es für das Projekt reserviert ist, befürchtet er dennoch negative Auswirkungen für den geplanten weiteren Ausbaus des Stadions zu einer modernen Leichtathletikarena für etwa 12.000 Zuschauer. „Bei den Verhandlungen für den neuen Doppelhaushalt könnte das ein Problem werden, weil einige sagen könnten: ‚Baut erst mal, dann gibt es neues Geld’.“ Gerade in einer Zeit, in der es zahlreiche Kita- und Schulsanierungen zu bewältigen gäbe, sei die Verzögerung daher sehr nachteilhaft, merkt der SPD Stadtrat an.

Dresdens Linken-Chef Tilo Kießling sieht diese Problematik ebenfalls: „Im Zweifelsfall haben Projekte wie die Schwimmhalle an der Freiberger Straße, die Eishalle sowie Schulen und Kitas eine höhere Priorität“, so Kießling. Dennoch stellt er klar: „Die Sanierung des Steyer-Stadions bleibt natürlich auf unserer Agenda.“

Keine Schwierigkeiten bei der Konkurrenz mit anderen Großprojekten befürchtet Thomas Trepte von den Grünen: „Was bringt es uns am Ende, wenn wir die baufällige Tribüne stehen lassen und sie irgendwann einstürzt. Es gibt größere Projekte bei denen man streichen kann.“

Eine Meinung, die sein CDU-Kollege im Sportausschuss, Dietmar Haßler, teilt: „Wir wollen, dass das Steyer-Stadion in den nächsten vier bis fünf Jahren Stück für Stück umgebaut wird und werden bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2013/14 wieder Gelder dafür beantragen.“

Nach Angaben der Stadt sieht der weitere Zeitplan so aus, dass die Vorlage der Verwaltung im September beschlossen werden soll und es anschließend drei Monate bis zur Baugenehmigung dauert. Der früheste Baubeginn ist somit in einem halben Jahr. „Insofern kann mit der Fertigstellung des Funktionsgebäudes 2013 gerechnet werden“, ist sich Sprecherin Nora Jantzen sicher.

Stephan Hönigschmid

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