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13. Februar in Dreden - Orosz: Wiedererrichtete Frauenkirche verpflichtet zu Weltoffenheit

13. Februar in Dreden - Orosz: Wiedererrichtete Frauenkirche verpflichtet zu Weltoffenheit

Bei dem Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg darf nach den Worten von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) niemals das Schicksal der jüdischen Bevölkerung aus dem Blick geraten.

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Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (r. CDU) empfing am Donnerstag den Orden des British Dresden Trusts vom Herzog von Kent (l.).

Quelle: dpa

Zu Kriegsende hätten nur noch 45 Juden in der Stadt gelebt, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstagabend in der Dresdner Kreuzkirche.

Die wiedererrichtete Frauenkirche sei ein „Symbol für Frieden und Versöhnung“, das auch verpflichte. Von Dresden müsse jetzt und in Zukunft ein Signal für Toleranz und Weltoffenheit ausgehen. Nie wieder dürften Menschen aufgrund ihrer Religion oder Herkunft ausgegrenzt werden, mahnte Orosz, ohne die Demonstrationen der islamkritischen Pegida-Bewegung direkt zu erwähnen.

Der Herzog von Kent, ein Cousin der Queen, verlieh Orosz die Ehrenmedaille des British Dresden Trust. Der 1993 gegründete Trust hatte in Großbritannien mehr als eine Million Pfund Sterling (mehr als 1,3 Millionen Euro) für den Wiederaufbau der Frauenkirche gesammelt und 2004 das Turmkreuz gespendet. Heute finanziert er Projekte der Versöhnung und des Austausches zwischen Großbritannien und Dresden.

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Der Herzog von Kent hat am Donnerstag in der Kreuzkirche die Ehrenmedaille des British Dresden Trust an die Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) überreicht.

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Der Herzog von Kent ist einer der Schirmherren. Dresden gedenkt am Freitag der Bombardierung der Stadt am 13. Februar 1945 und den beiden folgenden Tagen. Durch die britischen und US-amerikanischen Luftangriffe starben damals bis zu 25.000 Menschen.

dnn

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