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13. Februar 2015 in Dresden: Bundespräsident Gauck spricht in der Frauenkirche und reiht sich in Menschenkette

13. Februar 2015 in Dresden: Bundespräsident Gauck spricht in der Frauenkirche und reiht sich in Menschenkette

Bundespräsident Joachim Gauck kommt im Februar zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens vor 70 Jahren in die sächsische Landeshauptstadt.

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Die AG 13. Februar hat ihre Pläne für das Gedenken am 13. Februar 2015 in Dresden vorgestellt.

Quelle: Hauke Heuer

Der oberste Repräsentant der Bundesrepublik wird in der Frauenkirche sprechen und sich in die Menschenkette einreihen, die am Abend das Stadtzentrum umschließt. Das teilte heute Oberbürgermeisterin (OB) Helma Orosz (CDU) mit.

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Orosz sagte, dass sich in Dresden in den vergangenen Jahren aus einer „Kultur des Zuschauens eine Kultur des Mitmachens" entwickelt habe, lobte sie das Engagement der Bürger.

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Die Zusage aus dem Bundespräsidalamt in Berlin sei „vor wenigen Tagen" eingegangen, sagte die OB und bezeichnete es als „große Ehre", dass Gauck in der Frauenkirche sprechen wird. Von seiner Rede, die in der Kirche etwa 1400 geladene Gäste hören werden, verspricht sich Orosz nicht nur einen Rückblick auf die Zerstörung Dresdens und deren Ursachen, sondern auch Impulse zum „Thema Gedenkkultur".

 In Dresden habe sich in den vergangenen Jahren aus einer „Kultur des Zuschauens eine Kultur des Mitmachens" entwickelt, lobte sie das Engagement der Bürger, die sich an diesem Tag regelmäßig zu unterschiedlichen Veranstaltungen treffen, um an das Grauen des Krieges und der Zerstörung zu erinnern.

Der geplante Besuch des Bundespräsidenten ist eine Ursache für eine Neuerung am 13. Februar 2015, die vielleicht längerfristig Bestand haben wird: Es findet erstmals keine zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt auf dem Heidefriedhof statt. An ihre Stelle rückt die Zusammenkunft in der Frauenkirche. Ob es auch künftig dabei bleibt, ist offen. Diese Neuerung sei „auch Ausdruck des Ringens um das Wie des Gedenkens", sagte Orosz. „Eine Pause tut ganz gut", stellte sie mit Blick auf die Kranzniederlegungen auf dem Heidefriedhof fest." Natürlich sei an diesem Tag dennoch auf allen Friedhöfen der Stadt die Möglichkeit gegeben, der Toten von Februar 1945 zu gedenken, ergänzte Rathaussprecher Kai Schulz.

C. Springer

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