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126 langzeiterkrankte Lehrer in der Regionalstelle Dresden - Höchster Wert seit 2012

126 langzeiterkrankte Lehrer in der Regionalstelle Dresden - Höchster Wert seit 2012

Im Bereich der Bildungsagentur Dresden gibt es 126 langzeiterkrankte Lehrer, etwas weniger als im Landesdurchschnitt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Kultusministeriums hervor, die auf Anfrage der Landtagsabgeordneten Susanne Schaper (Linke) zusammengestellt worden sind.

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Quelle: dpa

Die Regionalstelle Dresden der Sächsischen Bildungsagentur ist für die Landeshauptstadt sowie die Kreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zuständig. Im Bereich der Regionalstelle Bautzen kommen noch einmal 91 Pädagogen dazu. Interessant sind auch die Zahlen aus dem Ministerium selbst.

Höchster Wert seit 2012

Insgesamt sind in der Region Dresden zum Stichtag 1. September 2014 7671 Lehrer beschäftigt. Die 126 Langzeiterkrankten entsprechen einem Anteil von 1,64 Prozent, das ist mehr als in den beiden Jahren zuvor. 2013 waren zu diesem Zeitpunkt von 7579 Lehrern 109 dauerkrank (1,44 Prozent). Im Jahr davor konnten von 7766 Lehrern genau 100 krankheitsbedingt nicht vor ihren Klassen stehen, ein Anteil von 1,29 Prozent. Im Bereich Bautzen waren 2012 von insgesamt 4810 Lehrern 65 langzeitkrank (1,35 Prozent). Aktuell sind es 2,02 Prozent von 4498 Pädagogen.

Meiste Fälle in Gymnasien

Die höchsten Krankenanteile entfallen im Bereich Dresden derzeit auf die Gymnasien, von 1899 Lehrern sind hier mit 2,11 Prozent (40) langzeitkrank. Mit 14 Kranken von 1097 Lehrern (1,28 Prozent) sieht es in den Beruflichen Schulzentren am besten aus. 2012 war der Wert ebenfalls in den Gymnasien (1,43 %) am größten, im Jahr darauf in den allgemeinbildenden Förderschulen (2,04 Prozent). Mit den Zahlen liegen die Regionen Dresden und Bautzen in etwa im Bereich der anderen Regionen in Sachsen. Landesweit gibt es aktuell unter den 29788 Pädagogen 508 Langzeitkranke (1.9.2014). Das entspricht einem Anteil von 1,70 Prozent. Als langzeitkrank gelten alle Fälle mit einer Ausfallzeit von mehr als sechs Wochen.

Mehr Langzeitkranke im Ministerium

Die Zahl der Langzeiterkrankten im Kultusministerium in Dresden selbst ist nach einer weiteren Anfrage der Abgeordneten Schaper deutlich höher als in den Schulen. 2012 waren von 238 Beamten und Angestellten 27 länger als sechs Wochen krank, 11,34 Prozent der gesamten Belegschaft. Noch höher war der Wert mit 13,24 Prozent im Jahr 2013, 29 von 219 Bediensteten waren dauerkrank. Im aktuellen Jahr sind es bisher 24 von 210 Beschäftigten (11,42 Prozent).

Krankenstand auf Landesniveau

Der Krankenstand bezogen auf die Arbeitstage lag im Bereich Dresden der Bildungsagentur bei 5,16 Prozent (250 Arbeitstage) über das gesamte Jahr 2013. Aktuellere Zahlen liegen dazu noch nicht vor. Mit rechnerisch 12,9 Krankheitstagen pro Kopf (bei 8167 Personen über das gesamte Jahr) liegen die Lehrer im Bereich der Gesamtbevölkerung. Der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Sachsen lag 2013 bei 4,9 Prozent, der AOK-Bundesdurchschnitt bei 5,1 Prozent. Bei einem Marktanteil von 50 Prozent können diese Kassenzahlen als repräsentativ für ganz Sachsen gelten.

Ingolf Pleil

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