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Zweiter Einbruch in drei Wochen: Besitzer fürchtet nach Kupferdiebstahl im „Savoir Vivre“ um Eröffnungstermin

Zweiter Einbruch in drei Wochen: Besitzer fürchtet nach Kupferdiebstahl im „Savoir Vivre“ um Eröffnungstermin

„Das war ein Schock, da biste erst mal sprachlos!“ Uwe Sochor, Chef des Pieschener Frankreichladens „Savoir Vivre“, ist stinksauer.

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Quelle: Carola Fritzsche

Zum zweiten Mal in nur drei Wochen sind Einbrecher in seinen Neubau an der Bürgerstraße eingebrochen, den Schaden schätzt er auf eine „mittlere fünfstellige Summe“. Doch schwerer wiegt die Ungewissheit, denn Sochors Terminkette ist in Gefahr. Mitte September sollten die Bauarbeiten am Neubau und dem damit verbundenen alten Bauernhaus neben dem Pieschener Rathaus beendet werden, im Oktober war der Eröffnungstermin im neuen und größeren „Savoir Vivre“ geplant.

„Die haben alles mitgenommen, was Kupfer ist“, berichtet der Käse- und Weinspezialist, der den Pieschener Frankreichladen gemeinsam mit einem Geschäftspartner deutlich vergrößert. Kühlmittelrohre wurden im Keller von der Decke gerissen, Computer- und Stromkabel aus den Wänden gefetzt. „Der Schrottwert des Kupfers beträgt etwa 1000 Euro“, schätzt Sochor, samt den Reparaturarbeiten rechnet er aber mit einer Summe von 30 000 bis 50 000 Euro. Sochor hofft, dass seine Versicherung für den Schaden aufkommt. „Aber erst mal müssen wir in Vorleistung gehen“, so der Chef des Frankreichladens.

Schlimmer als der materielle Schaden ist für ihn aber die nun drohende Bauzeitverlängerung. „Der Trockenbau war fertig, die Wände waren verputzt, wir wollten mit den Malerarbeiten anfangen“, berichtet er. Nun müssen die Kabel und Rohre erneuert und dann die Wände repariert werden. „Die Bauabnahme am 19. September verzögert sich sicher“, fürchtet der „Savoir-Vivre“-Chef.

Bereits Anfang Juli wurde in den Neubau neben dem Pieschener Rathaus  eingebrochen. Auch damals wurde Kupfer gestohlen, berichtete gestern Polizeisprecherin Jana Ulbricht. Sochor: „Damals haben wir Schlösser erneuert, seitdem immer alle Fenster geschlossen, nur der Strom lag noch nicht an.“ Das bedeutet, die Alarmanlage im sanierten Bauernhaus und dem Neubau konnte noch nicht scharf geschaltet werden. Das soll nun spätestens bis zum Wochenende passieren, kündigte der Geschäftsführer des Spezialitätengeschäfts in Pieschen an.

cs

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