Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Zwei Tote bei schwerem Unfall mit einem Ferrari in Dresden-Hellerau

Zwei Tote bei schwerem Unfall mit einem Ferrari in Dresden-Hellerau

Bei einem schweren Autounfall sind am Freitagmittag im Stadtteil Hellerau zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei war ein Ferrari 430 Scuderia mit Dresdner Kennzeichen gegen 12 Uhr auf dem Moritzburger Weg stadteinwärts unterwegs.

Wenige hundert Meter vor den Deutschen Werkstätten, in einem Waldstück nahe der Einmündung Heideweg, habe der 31-jährige Fahrer die Kontrolle über den gelben 500-PS-Boliden verloren, der kurz nach einer leichten Linkskurve zunächst nach rechts von der Fahrbahn abkam. Anschließend schleuderte der Wagen nach links, hob an einer Böschung ab und prallte gegen einen Baum. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Beide Insassen, darunter auch der 28 Jahre alte Beifahrer, starben nach der heftigen Kollision noch am Unfallort, teilten die Beamten weiter mit. Unbestätigten Angaben zufolge sind die beiden Todesopfer Mitarbeiter eines Autotuningunternehmens aus der Region, die mit der Nobelkarosse auf einer Probefahrt zu schnell unterwegs waren. Der Fahrzeughalter soll sich im Ausland aufhalten. Der Supersportwagen hat nur noch Schrottwert, die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. „Wir befragen Zeugen im Umfeld des Unfallortes. Möglicherweise können Hellerauer Anwohner Angaben zum Fahrverhalten des Mannes machen“, sagte Polizeisprecher Mario Laske gegenüber DNN-Online. Der Moritzburger Weg blieb zur Unfallaufnahme bis 16 Uhr voll gesperrt. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz.

Stefan Schramm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Dresden
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Dresdner Ordnungsamt. mehr

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Mieter und Hausbesitzer besser gegen Einbrecher wappnen können.mehr