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Zwei Schlägereien zwischen Fans von Dynamo und Hansa Rostock

Dynamo-Spiel gegen Hansa Zwei Schlägereien zwischen Fans von Dynamo und Hansa Rostock

Rund um das Drittligaspiel zwischen Dynamo Dresden und Hansa Rostock hat die Dresdner Polizei zwei Schlägereien zwischen Fangruppen beider Vereine registriert. Sowohl vor dem Spiel in der Dresdner Friedrichstadt als auch nach der Partie im zug nach Leipzig schlugen Anhänger beider Vereine aufeinander ein.

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Quelle: sl

Dresden. Rund um das Drittligaspiel zwischen Dynamo Dresden und Hansa Rostock hat die Dresdner Polizei zwei Schlägereien zwischen Fangruppen beider Vereine registriert. Sowohl vor dem Spiel in der Dresdner Friedrichstadt als auch nach der Partie im zug nach Leipzig schlugen Anhänger beider Vereine aufeinander ein.

Auf der Behringstraße in der Dresdner Friedrichstadt hat die Polizei am Samstagvormittag mehrere Rostocker Fußballfans festgesetzt. Beamte der Sächsischen Polizei und der Bundespolizei hatten gegen 11.30 Uhr mehrere Personen in Gewahrsam, einige davon auch mit Kabelbindern gefesselt.

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Auf der Behringstraße in der Dresdner Friedrichstadt hat die Polizei am Samstagvormittag mehrere mutmaßliche Fußballfans festgesetzt.

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Wie die Polizei mitteilte, war es zuvor auf der Löbtauer Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen Dynamo-Fans und den Rostocker Anhängern gekommen. Die Beamten stellten bei den Beteiligten die Identitäten fest, 69 Männer wurden in Gewahrsam genommen und erst nach Ende des Spiels bei Dynamo Dresden wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen.

 

Während des Spiels kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen Störungen, teilten die Beamten mit. 1150 Polizisten waren im Einsatz.

Nach dem Spiel sorgten Fans beider Lager aber für einen unfreiwilligen Stopp es Regionalexpress nach Leipzig: Nach der Partie habe sich die Lage in dem Zug so zugespitzt, dass dieser nicht habe weiterfahren können, teilte die Bundespolizei am Samstagabend mit. Zuvor habe ein Zeuge telefonisch gemeldet, dass sich dort rund 60 Reisende schlagen würden. Daraufhin sei ein starkes Aufgebot an Bundespolizisten am Bahnhof Coswig zusammengezogen worden, um einzugreifen.

Den Angaben zufolge war eine sechsköpfige Gruppe Rostock-Anhänger von 15 Dynamo-Fans attackiert worden. Dabei wurde ein Mensch verletzt, der jedoch eine ärztliche Behandlung abgelehnt habe. Es sei die Identität aller Beteiligten ermittelt sowie das Bildmaterial der Zugüberwachungskamera gesichert worden. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es.

sl/dpa

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Zahlreiche Rostocker Anhänger hatte die Polizei damals gefasst.

Die Polizei hat am Mittwochmorgen die Wohnungen von 15 mutmaßlichen Hooligans in Dresden und Umgebung sowie in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern durchsucht. Den Beschuldigtenwird vorgeworfen, sich im Vorfeld des Drittliga-Spiels zwischen Dynamo und Hansa Rostock am 19. März eine verabredete Schlägerei geliefert zu haben.

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