Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Zwei Fälle von Trickbetrug – 4.500 Euro mit derselben Masche erbeutet

Zwei Fälle von Trickbetrug – 4.500 Euro mit derselben Masche erbeutet

In zwei sehr ähnlichen Fällen gelang es am Montag Trickdieben, durch Vortäuschen einer Notlage ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen.

Voriger Artikel
Polizei findet gestohlenen Mazda 6 und stellt die mutmaßlichen Autodiebe
Nächster Artikel
Dresdner Polizei sucht nach Zeugen für Überfall am Wasaplatz

Symbolfoto

Quelle: dpa

  An der Gerokstraße in der Johannstadt sprachen am Montagvormittag ein Mann und eine Frau von ihrem Auto aus einen 89-jährigen Passanten an und fragten nach dem Weg zum Krankenhaus St. Joseph-Stift. Um den Weg zu zeigen, stieg der ältere Herr daraufhin in den Pkw und ließ sich im Anschluss zu seiner Wohnung zurückbringen. Währenddessen erzählte der Fahrer, dass er Geld für eine Notoperation eines nahen Verwandten im St.-Joseph-Stift benötige.

In seiner Wohnung gab der 89-Jährige den Betrügern 2.000 Euro, die am Nachmittag zurückgegeben werden sollten. Als Pfand hinterließen die beiden eine verschlossene Laptoptasche als Pfand. Als der Senior stutzig geworden war und im Krankenhaus anrief, wurde ihm gesagt, dass es die vorgegebene Notoperation nicht gab. Daraufhin musste er feststellen, dass in seiner Wohnung noch weitere 2.000 Euro fehlten. In der zurückgelassenen Tasche befand sich kein Laptop.

In einem zweiten Fall sprach eine Autofahrerin einen 89-jährigen Mann vor dessen Hauseingangstür an der Corinthstraße in Leubnitz-Neuostra an. Die Frau fragte ihn nach dem Weg zum Krankenhaus Friedrichstadt, woraufhin dieser zu ihr in einen Pkw mit tschechischem Kennzeichen stieg, in dem noch eine ältere Frau saß, die weinte.

Auf dem Weg zum Krankenhaus sagte die Fahrerin, ihr Bruder hätte einen Unfall gehabt und sie bräuchte dringend 500 Euro, um eine Notoperation bezahlen zu können. Der 89-Jährige hob daraufhin den Betrag von seinem Konto ab und gab den Frauen das Geld. Diese versprachen, die Summe bis 16.00 Uhr zurückzugeben und hinterließen ebenfalls eine verschlossene Laptoptasche als Pfand. Nachdem zum vereinbarten Zeitpunkt keine Person kam, öffnete der Senior die Tasche und stellte fest, dass sich darin lediglich ein Stapel Papier befand.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob die Taten im Zusammenhang stehen.

sa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Dresden
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Dresdner Ordnungsamt. mehr

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Mieter und Hausbesitzer besser gegen Einbrecher wappnen können.mehr