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Wilde Verfolgungsjagd durch Dresden endet in Flammen

Trotz Megacrash keine Verletzten Wilde Verfolgungsjagd durch Dresden endet in Flammen

Am Dienstagabend sorgte eine 28 Jährige Frau aus Wilsdruff für brennende Gefahr in der Friedrichstadt. Gegen 20.40 Uhr fiel einem Streifenwagen der Polizei auf der Raimundstraße ein verdächtiger roter Skoda auf.

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Quelle: dpa

Dresden. Am Dienstagabend sorgte eine 28 Jährige Frau aus Wilsdruff für brennende Gefahr in der Friedrichstadt. Gegen 20.40 Uhr fiel einem Streifenwagen der Polizei auf der Raimundstraße ein verdächtiger roter Skoda auf. Als die Beamten die Fahrerin zu einer routinemäßigen Verkehrskontrolle aufforderten, raste diese davon. Die Beamten nahmen im Anschluss umgehend die Verfolgung auf. Der Grund für die Flucht sollte sich kurze Zeit später herausstellen.

Laut Polizeiangaben raste die Flüchtige mit mehr als Tempo 100 durch die Friedrichstadt. Nachdem die Polizei zunächst Probleme hatte, mit der Flüchtigen mitzuhalten, nahm die Verfolgungsjagd ein ebenso schnelles wie gefährliches Ende. Die rücksichtslose Raserin verlor auf der nahe gelegenen Friedrichstraße, Ecke Vorwerkstraße, die Kontrolle über ihren Skoda und rammte zwei parkende Fahrzeuge (VW und Suzuki). Ihr Fahrzeug drehte sich und kam mit stark demolierter Front auf der Fahrbahn zum stehen. Kurz darauf entzündete sich der Motorraum des Unfallautos.

Die benommene Fahrerin stellte sich anschließend der Polizei. Während die angerückte Feuerwehr den brennenden Skoda löschte, musste sich die rasende Wilsdrufferin einem Drogen-Schnelltest unterziehen. Dieser reagierte positiv auf Amphetamine. Die weiteren Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Fahrerin zudem keinen Führerschein besaß und ihr roter Skoda nicht zugelassen war. Diese Tatsachen legen die Gründe der Fahrerflucht nahe. Die 28-jährige Wilsdrufferin war der Polizei bereits vorher bekannt. Gegen sie wird nun in mehreren Fällen, unter anderem wegen Gefährung des Straßenverkehrs, Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, ermittelt. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 12.000 Euro.

Sebastian Burkhardt

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