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Wieder zwei Badetote

Kiesgrube Leuben Wieder zwei Badetote

Erneut sind an der Kiesgrube Leuben zwei Badende ertrunken. Das hat die Polizei auf Anfrage bestätigt.

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Trotz Badeverbot schwimmen viele Dresdner in der Kiesgrube.

Quelle: Foto: A. Schneider

Dresden. Erneut sind an der Kiesgrube Leuben zwei Badende ertrunken. Das hat die Polizei auf Anfrage bestätigt. Die tödlichen Vorfälle ereigneten sich am Donnerstag und Freitag vergangener Woche. In beiden Fällen ertranken Senioren. Da es sich augenscheinlich um Unfälle handelte, hat die Polizei keine weitergehenden Ermittlungen eingeleitet.

Obwohl dies offiziell verboten ist, baden viele Dresdner bereits seit Jahrzehnten in der Kiesgrube Leuben – teils schon seit der Zeit, als dort die Bagger noch Kies für das Wohnungsbau-Programm der DDR förderten. Immer wieder sind über die Jahre hinweg Menschen beim illegalen Baden ertrunken. So war Ende Juli ein 61-Jähriger dort gestorben, der nicht schwimmen konnte und dennoch betrunken ins Wasser watete. Er hatte wohl allen Warnungen zum Trotz völlig unterschätzt, wie tief das Wasser am einigen Stellen ist.

Martin Riedel, der seit über zehn Jahren eine Wasserski-Anlage auf dem südlichen Kiessee Leuben betreibt, hatte in der Vergangenheit schon mehrfach kritisch auf die Badegefahren hingewiesen.

Von DNN

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