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Viel Aufwand, wenig Ertrag - Polizei jagt Autodiebe

Viel Aufwand, wenig Ertrag - Polizei jagt Autodiebe

Die Dresdner Polizei hat gestern ihren Einsatz zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität begonnen. In den nächsten Tagen werden durchschnittlich rund 150 Polizisten zusätzlich auf den Straßen der Landeshauptstadt im Einsatz sein, kündigte Polizeisprecher Thomas Geithner an.

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Polizeibeamte kontrollierten gestern auch an der Auffahrt zur Autobahn 4 an der Radeburger Straße Fahrzeuge.

Quelle: Brennpunktfoto

Mit dem Einsatz reagiert die Polizei auf die in den vergangenen Monaten rapide gestiegene Zahl von Autodiebstählen im gesamten Stadtgebiet.

Laut Geithner werden nicht nur an verschiedenen Orten Kontrollen des fließenden Verkehrs durchgeführt - kaum ein probates Mittel, um die bestens vernetzten Diebes-Banden zu stoppen. Sondern es soll unter anderem auch verdeckte Observationen geben. Zudem unterbreiten Streifenpolizisten bei sogenannten Präsenzstreifen den Kraftfahrern Beratungsangebote zum Thema "Sicherheit rund um das Kraftfahrzeug".

Unterstützt wird die Dresdner Polizei von Beamten der Polizeidirektionen Oberes Elbtal/Osterzgebirge und Oberlausitz-Niederschlesien, von Kräften der Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizei. Gestern kontrollierten die Beamten an sechs Orten den Verkehr: Bodenbacher Straße/Rauensteinstraße, Hans-Thoma-Straße/Dohnaer Straße, Bergstraße/Zeunerstraße, Bautzner Landstraße/Parkplatz am Gasthof Weißig, Königsbrücker Straße/Manfred-von-Ardenne-Ring und Radeburger Straße/Augustusweg. Rund 80 Polizisten, darunter auch Beamte der Diensthundestaffel, nahmen 411 Fahrzeuge unter die Lupe. Auch ein Hubschrauber kreiste zur Absicherung des Einsatzes über der Stadt. Der Aufwand hat sich allerdings nicht gelohnt. "Wir haben keine Feststellungen treffen können", so Geithner. In der Nacht sollte der Einsatz mit 100 Beamten fortgesetzt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2012

Thomas Baumann-Hartwig

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