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Verstärkung von außerhalb: Viele hundert Feuerwehrleute sind in Dresden im Einsatz

Verstärkung von außerhalb: Viele hundert Feuerwehrleute sind in Dresden im Einsatz

"Vor der derzeitigen Hochwasserkatastrophe kann sich kein Kamerad der Dresdner Feuerwehr drücken", sagt Feuerwehrsprecher Thomas Mende. In der Tat sind in diesen Tagen nicht nur alle 123 Kräfte der hiesigen Berufsfeuerwehr im Einsatz, sie erhalten auch noch tatkräftige Unterstützung.

Zum einen wären da circa 170 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus den Ortsteilen und dem Umland, wie Mende betont. Zum anderen haben die Kollegen aus Hamburg 173 Kameraden zum Katastropheneinsatz nach Dresden geschickt. "Die seit vielen Jahren bestehende Städtepartnerschaft macht sich in diesem Punkt mehr als bezahlt", betont der Feuerwehrsprecher.

Darüber hinaus hat das sächsische Innenministerium Feuerwehrleute aus Hessen zur Unterstützung angefor- dert, die teilweise in Dresden, aber auch in den Überflutungsgebieten in Nordsachsen anpacken sollen. Zu tun gibt es genug: Sandsäcke stapeln, Keller leerpumpen, Personen aus Häusern evakuieren, gefährliche Einsätze koordinieren und vieles mehr.

Gestern zählte das Gebiet um die Leipziger Straße zu den Einsatzschwerpunkten. Denn um eine Überflutung der wichtigen Verkehrsader zu verhindern, errichteten die Kameraden entlang der Moritzburger- und der Eisenberger Straße einen Sandsackwall (siehe dazu Seite 17).

"Die Feuerwehr bemüht sich auch, die Berthold-Haupt-Straße befahrbar zu halten", erklärt Mende. "Für Pflegebedürftige, Kranke oder liegend zu transportierende Personen organisieren wir zudem die Fahrt im Rettungs- oder Krankenwagen", sagt er mit Blick auf die Vielzahl an Aufgaben in Zeiten des Hochwassers.

Dazu zählt auch, flexibel zu sein und von Stunde zu Stunde zu denken. In Zschieren mussten die Kameraden den Standort der Einsatzleitung vom Kronstädter Platz an das Moränenende verlegen, weil das Wasser kam. Dennoch scheinen die Feuerwehrleute die Situation im Griff zu haben. "Es gibt noch keine Anforderung zur Hilfeleistung durch die Bürger", heißt es aus dem Rathaus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.06.2013

Christoph Stephan

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