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Vereinzelt Platzverweise: Rechte Kundgebungen und Gegendemos in Dresden und Riesa bleiben ruhig

Vereinzelt Platzverweise: Rechte Kundgebungen und Gegendemos in Dresden und Riesa bleiben ruhig

Die am Mittwoch im Stadtgebiet Dresden sowie in Riesa abgehaltenen Kundgebungen und Spontandemonstrationen von Rechten und Gegendemonstranten sind allesamt ruhig geblieben.

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Beobachtet von Polizisten stehen Flüchtlingsunterstützer an der Erstaufnahmeeinrichtung an der Schnorrstraße.

Quelle: dpa

Wie die Dresdner Polizei mitteilte, wurden jedoch mehrere Platzverweise gegen Personen aus dem rechten Lager ausgesprochen.  

Die zwei Kundgebungen der NPD – 16.30 Uhr in Dresden an der Rubinsteinstraße mit circa 80 Teilnehmern sowie 18.30 Uhr in Riesa mit in der Spitze 200 Teilnehmern – verliefen störungsfrei.  

Ebenfalls ohne Zwischenfälle versammelten sich gegen 19.30 Uhr mehr als 200 Menschen vor der Erstaufnahmeeinrichtung an der Dresdner Schnorrstraße, um Solidarität mit den Flüchtlingen zu zeigen ([link:700-NR_DNN_97765-1]). Eine angekündigte Spontandemo Rechtsradikaler kam nicht zustande. Jedoch war gelegentlich das Knallen von Böllern in der Nähe der Demonstration zu hören. Die Polizei stellte im Umfeld vereinzelt Personen fest, die dem „asylkritischen Lager“ zugeordnet wurden. Einige erhielten einen Platzverweis.  

Weitaus deutlicher positionierten sich am Mittwochabend zwei Männer im Alter von 32 und 50 Jahren, die sich im Vorfeld der Ortsbeiratssitzung Leuben mit dem Hitlergruß begrüßten. Der ältere Mann zeigte den Gruß noch einmal während der Sitzung und wurde mit seinem Begleiter des Hauses verwiesen. Beide müssen sich wegen Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen verantworten. Weitere zehn Personen vor dem Ortsamt – ebenfalls dem rechten Lager zugehörig – erhielten einen Platzverweis.  

Insgesamt seien den Tag über 290 Polizeibeamte zur Veranstaltungssicherung eingesetzt, teilte die Behörde mit. Die Beamten zeigten auch in der Nacht verstärkt Präsenz.

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Das Bündnis Dresden Nazifrei und die Grüne Sachsen haben am Mittwochabend zu Demonstrationen an der Dresdner Schnorrstraße aufgerufen und rund 300 Teilnehmer folgten.

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fs

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