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Vater gesteht Todesfahrt auf der B6

Mordprozess Vater gesteht Todesfahrt auf der B6

Ein wegen Mordes angeklagter Mann steht seit heute vor dem Landgericht in Görlitz. Dem 46-Jährigen wird wegen eines schweren Unfalls der Prozess gemacht. Bei diesem Unfall wollte der Autofahrer selbst auch sterben.

Bei diesem Unfall am 27. September 2015 starben zwei Kinder in einem Auto. Der Fahrer überlebte.

Quelle: Rico Löb

Fischbach. Wegen einer Fahrt in den Tod für seine beiden kleinen Kinder steht seit Montag ein 46 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Görlitz. Er ist wegen Mordes angeklagt. Laut Anklage raste er mit seinem Auto im vorigen September auf der Bundesstraße 6 bei Fischbach 20 Kilometer östlich von Dresden absichtlich gegen zwei Bäume. Die vierjährige Tochter und der fünfjährige Sohn starben, der Vater überlebte.

Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass er sich und die Kinder umbringen wollte, teilte das Gericht mit. Die Ehe des Mannes sei ruiniert gewesen. Seine Frau soll sich endgültig von ihm abgewandt haben und in ein Frauenhaus gezogen sein. Mit der tödlichen Raserei - er steuerte das Auto mit mindestens Tempo 150 gegen die Straßenbäume - habe er seine Frau bestrafen wollen. Die Todesfahrt sei heimtückisch gewesen. Die beiden kleinen Kinder schliefen angegurtet auf ihren Kindersitzen.

Der Angeklagte ließ von seinem Verteidiger Michael Sturm eine Erklärung verlesen. Darin gab er die Tötung seiner Tochter und seines Sohnes zu, bestritt aber den Mordvorwurf. Sein Mandant habe sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden, erklärte Sturm.

Für den Prozess sind hat das Landgericht Görlitz drei Verhandlungstage anberaumt. Die Verhandlung wird am 2. März fortgesetzt.

Von DNN

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