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Unfallstatistik Dresden: Mehr Kinder bei Unfällen in der Landeshauptstadt schwer verletzt

Unfallstatistik Dresden: Mehr Kinder bei Unfällen in der Landeshauptstadt schwer verletzt

Im vergangenen Jahr wurden in der Stadt Dresden insgesamt 14.919 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Damit ist die Zahl der Verkehrsunfälle um 1,8 Prozent gestiegen.

13 Menschen kamen dabei ums Leben – genauso viele wie im Vorjahr. Dafür ist nach Angaben der Polizeidirektion die Zahl der Schwerverletzten zurückgegangen. Sie sank um 40 auf 388.

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Auch auf dem Albertplatz in der Dresdner Neustadt krachte es häufig. Allerdings sanken die Zahlen bei diesem Verkehrsknotenpunkt.

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Keine schöne Zahl musste die Dresdner Polizei bei den schwerverletzten Kindern veröffentlichen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese auf 38. Im Vorjahr waren es 32 schwerverletzte Kinder. Gleiches gilt für die Zahl der Leichtverletzten. Sie stieg auf 146 von 134 im Vorjahr. Die verunglückten Kinder waren 52 Mal als Radfahrer, 74 Mal als Fußgänger und 58 Mal als Mitfahrer im Auto am Unfall beteiligt.

Gute Nachricht in diesem Jahr: Die Verkehrsunfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren, ist erneut gesunken. Lag die Zahl im Jahr 2011 noch bei 1.420, sank sie 2012 auf 1.380 und im vergangenen Jahr auf 1.201. Polizeirat Peer Barthel, Leiter der Dresdner Verkehrspolizeiinspektion: „Wir sind sehr froh, dass im zweiten Jahr hintereinander weniger Radfahrer verletzt wurden. Dennoch bleibt die Sicherheit von Radfahrern ein Schwerpunktthema für die Verkehrspolizei.“

Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen sich mindestens einer der Beteiligten unerlaubt vom Unfallort entfernt hat, ist leicht gestiegen. So flüchteten sich im vergangenen Jahr 3.944 Verursacher (2012: 3.768) unerlaubt vom Unfallort. Peer Barthel: „Das sind mehr als ein Viertel aller Unfallverursacher. Eine Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt. Ermittelte Tatverdächtige müssen damit rechnen, dass ihnen auch die Fahrerlaubnis entzogen wird.“

Die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle war nach Angaben der Polizeidirektion Dresden im vergangenen Jahr ein zu geringer Abstand zum Vorausfahrenden. Weiterhin gehören Fehler beim Wenden und Rückwärtsfahren, Vorfahrtsfehler sowie zu hohe Geschwindigkeit nach wie vor zu den Hauptunfallursachen.

Nadine Steinmann

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