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Um Nachwuchs zu gewinnen, führt die Dresdner Polizei erstmals ein Schülerpraktikum ein

Um Nachwuchs zu gewinnen, führt die Dresdner Polizei erstmals ein Schülerpraktikum ein

Fragt man kleine Kinder, was sie einmal werden wollen, kommt die Antwort meist promt: Feuerwehrmann, Doktor und natürlich auch Polizist sind die Berufswünsche Nummer eins.

Doch während Feuerwehren und medizinische Fakultäten kaum Nachwuchsprobleme haben, tut sich die Polizei schwer. In diesen Tagen bietet die Polizeidirektion erstmals Praktika für Schüler an, um den Jugendlichen die Polizei schon früh als Arbeitgeber vorzustellen. 28 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen können in zwei Durchgängen von Mai bis Juni in die Arbeit der Gesetzeshüter hineinschnuppern und austesten, ob der Berufswunsch Polizist nach der Schule das Richtige für sie ist.

Während der ersten Woche des Praktikums, die heute zu Ende geht, blieben die Schülerpraktikanten zunächst in der Gruppe und bekamen die einzelnen Aufgabenbereiche der Polizei vorgestellt. So mussten sie einen entschärften Sport-Aufnahmetest absolvieren und durften die Tiere der Diensthundestaffel kennenlernen. Anschließend ging es zu einem echten Training bei den Einsatzzügen, die unter anderem bei Straßenkämpfen zum Einsatz kommen. Gestern stand ein Besuch bei der Lkw-Kontrollgruppe an der A4 auf dem Programm. Hier wurden Lkws und deren Fahrer auf Herz und Nieren geprüft. In der kommenden Woche wird jeder Schüler einem echten Streifenwagen zugeteilt und kann hier die Polizeiarbeit kennenlernen. "Polizist zu werden, ist mein erster Berufswunsch", erklärt der 15-jährige Kevin Gerstenberger seine Entscheidung, an dem Praktikum teilzunehmen. Der Amateur-Fußballer ist sehr sportlich und hofft, nach der Ausbildung auch bei der Polizei sportlich gefordert zu werden.

Die Spannung und die sportliche Betätigung ist es auch, was Julia Ramm dazu bewog, ein Praktikum bei der Polizei anzutreten. Dementsprechend hat ihr das Training mit der Einsatzgruppe bisher auch am allermeisten Spaß gemacht. "Dass man davon auch blaue Flecke bekommt, stört mich nicht", sagt die 15-Jährige selbstsicher.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.05.2014

Hauke Heuer

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