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Totschlag während eines Trinkgelages - Obdachlose Bekannte erschlagen Gastgeber nach Saufgelage

Totschlag während eines Trinkgelages - Obdachlose Bekannte erschlagen Gastgeber nach Saufgelage

Ein Trinkgelage am Mittwochabend in einem Plattenbau an der St. Petersburger Straße endete mit einem Todesfall. Zwei Männer im Alter von 27 und 43 Jahren besuchten gegen 17.30 Uhr einen 47-Jährigen in seiner Wohnung.

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In diesem Plattenbau an der St. Petersburger Straße fand das Verbrechen statt. Dass beim Opfer obdachlose Trinker ein- und ausgingen, war bekannt.

Quelle: Hauke Heuer

Am Ende des Abends hatten die beiden obdachlosen Täter den Gastgeber zu Tode geschlagen.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei betranken sich das Opfer und die beiden Täter in der Wohnung. Dann kam es aus bisher unbekanntem Grund zum Streit, der schnell eskalierte. Die beiden Obdachlosen attackierten den 47-Jährigen massiv. Der wurde schwer verletzt und starb bald darauf. In den späten Abendstunden informierte der 27-Jährige die Polizei. Die konnte die beiden Täter noch in der Wohnung festnehmen. Wie die Beamten mitteilten, waren beide erheblich betrunken. Nun sitzen sie in Untersuchungshaft. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Totschlags aufgenommen.

Der Concierge des Hauses sah die Männer mit einer Kiste Bier und einer mit Schnapsflaschen gefüllten Tasche das Haus betreten. Er dachte sich nichts dabei, denn, dass bei dem Mann Betrunkene und Wohnungslose ein- und ausgingen, war seit Jahren die Regel. Das Opfer wohnte seit 2008 in der vom Arbeiter-Samariter-Bund betreuten Wohnung zur Miete. Immer wieder waren in der Nachbarschaft die Alkoholeskapaden in den vier Wänden des Opfers aufgefallen.

Als sein Nachbar Haj Jog am Mittwochabend gegen halb 10 Uhr nach Hause kam, war er über das Großaufgebot der Polizei vor seiner Haustür nicht verwundert. „Erst am Vortag standen Beamte vor der Wohnung, um Ruhestörungen zu unterbinden“, berichtet Jog. Dass die Polizei seinem Nachbarn einen Besuch abstattete, sei wegen der häufigen Trinkgelage wenigstens ein Dutzend Mal im Jahr vorgekommen, so Jog.

hh

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