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Totes Baby aus Löbtau kam lebend zur Welt – Mutter bleibt in Haft

Totes Baby aus Löbtau kam lebend zur Welt – Mutter bleibt in Haft

Der am Dienstagmorgen in einer Löbtauer Wohnung tot aufgefundene Säugling kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden lebend zur Welt. „Das hat die Obduktion eindeutig ergeben", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Lorenz Haase.

Weitere Angaben zum Obduktionsergebnis und zur Todesursache können im Moment aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht gemacht werden, sagte er.

Die 21-jährige Mutter des Mädchens wurde zwischenzeitlich einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die Frau wurde verhört und habe sich geäußert. Ob sie ein Geständnis abgelegt hat, ließ Haase offen. Die Arbeitslose befinde sich weiter in Untersuchungshaft. Wie die Beamten mitteilten, hatten sie am Vorabend einen Hinweis über eine mögliche Totgeburt erhalten. Eine Frau hatte in einem Internetforum Rat gesucht, da sie ein Kind tot auf die Welt gebracht habe.

Der Foreneintrag konnte letztlich der Dresdnerin zugeordnet werden. Noch in der Nacht suchten Polizisten die Frau in ihrer Wohnung auf. Da sie widersprüchliche Angaben gegenüber den Beamten machte, durchsuchten die Ermittler die Wohnung. In der Folge fanden sie das tote Neugeborene. Zur Fundsituation hielt sich Lorenz Haase ebenso bedeckt wie zu der Frage, ob der Säugling Spuren von Gewalt aufwies. Nach Medienberichten soll die Frau bereits eine zweijährige Tochter und die neuerliche Schwangerschaft vor ihrem Lebensgefährten verborgen haben. „Das habe ich auch gehört, kann es aber nicht bestätigen", sagte Haase.

fs / dpa

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