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Tödlicher Unfall auf A4 bei Dresden: Lkw fuhr ungebremst in Stauende

Unfallursache geklärt Tödlicher Unfall auf A4 bei Dresden: Lkw fuhr ungebremst in Stauende

Die Ursache für einen tödlichen Unfall auf der Autobahn 4 bei Dresden ist geklärt: Ein Lkw-Fahrer fuhr nach Aussage eines Zeugen ungebremst in ein Stauende hinein. Bei dem schweren Unfall mit vier Lkw auf der A4 nahe dem Dreieck Dresden-West waren am Dienstag zwei Männer ums Leben gekommen.

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Bei diesem Unfall auf der A4 bei Dresden sind wahrscheinlich zwei Menschen ums Leben gekommen.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. Der tödliche Auffahrunfall auf der Autobahn A4 Dresden-Eisenach vom Dienstag nahe dem Dreieck Dresden-West ist von einem der beteiligten Lkw ausgelöst worden. Nach Aussage eines Zeugen fuhr der Laster ungebremst in das Stauende an einer Baustelle, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Warum der Fahrer aus Polen nicht bremste oder ob es einen technischen Defekt gab, ist noch unklar. „Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an“, sagte eine Polizeisprecherin.

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Zwei Menschen sind bei einem schweren Unfall auf der A4 am Dreieck Dresden-West ums Leben gekommen. Das bestätigte die Polizei. Vier Laster waren an der Karambolage beteiligt.

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Durch den Aufprall waren der Laster und drei weitere Lkw aufeinander geschoben worden. Zwei Lkw-Fahrer, der 39 Jahre alte Verursacher und ein 51-jähriger Deutscher, starben noch an der Unfallstelle. Ein 50-jähriger Pole konnte schwer verletzt aus einem weiteren Laster befreit und ins Krankenhaus gebracht werden.

Während der Rettung, Unfalluntersuchung und schwierigen Bergung der ineinander verkeilten Fahrzeuge war die Autobahn in Richtung Chemnitz rund zehn Stunden voll gesperrt. Rund 50 Feuerwehrleute und Retter waren im Einsatz, unter anderem musste die Düngemittel-Ladung eines der Fahrzeuge gesichert werden. Es bildeten sich teils kilometerlange Staus. Erst am Abend konnten zunächst eine Spur und später auch die zweite wieder freigegeben werden. Ersten Schätzungen zufolge entstand Sachschaden von rund 750 000 Euro.

dpa

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