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Sturm lässt Bäume in Sachsen umknicken - weitere Orkanböen erwartet

Sturm lässt Bäume in Sachsen umknicken - weitere Orkanböen erwartet

Sturmtief „Ulli" ist in der Nacht zum Mittwoch auch über Sachsen hinweggefegt und hat dabei vor allem im Südwesten die Einsatzkräfte auf Trab gehalten. In Dresden hingegen habe die Feuerwehr keine Einsätze aufgrund des Sturms verzeichnet, teilte Sprecher Thomas Mende am Mittwoch mit.

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Die Feuerwehr in Dresden verzeichnete keine Einsätze aufgrund des Sturmtiefs "Ulli". (Archiv)

Quelle: Sebastian Kahnert

Wie die Polizeidirektion Südwestsachsen am Mittwoch mitteilte, ließen die Orkanböen in Zwickau den Weihnachtsbaum auf dem Hauptmarkt umstürzen. Der Baum fiel auf eine Freifläche, verletzt wurde niemand. Auch an anderen Orten entwurzelte der Sturm immer wieder Bäume oder ließ diese brechen. In Wilkau-Haßlau wurden vier Autos beschädigt, als ein Baum auf die geparkten Fahrzeuge fiel. Vielerorts musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume von den Straßen beseitigen, weil diese den Verkehr behinderten.

Die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge registrierte rund 30 Einsätze wegen des Sturmtiefs. In Hohenstein-Ernstthal wurde ein Dach teilweise abgedeckt, herabfallende Ziegel trafen ein Auto. Zudem stürzte ein Baum auf eine Telefonleitung. Auf dem Markt in Brand-Erbisdorf riss der Sturm den Weihnachtsbaum um, die Feuerwehr mussten die auf die Straße ragende Baumspitze absägen. Auch für die 31 Meter große Weihnachtsfichte auf dem Chemnitzer Markt ist das Aus besiegelt: Nach Stadtangaben der Stadt sollte sie am Mittwochnachmittag aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

Nach Angaben des Landesamtes Umwelt, Landwirtschaft und Geologie besteht in Sachsen derzeit keine Hochwassergefahr. Das Tauwetter habe weniger Auswirkungen als zunächst erwartet. Der Elbepegel liegt derzeit bei 2,35 Metern. „Ein normaler Wasserstand für den Winter", sagte eine Sprecherin.

Der Deutsche Wetterdienst warnte unterdessen vor weiteren Orkanböen in der Nacht zum Donnerstag, die bis zum Mittag anhalten können. Betroffen sind Regionen in Sachsen oberhalb von 400 Metern wie etwa das west- und ostelbische Bergland. Zu Beginn der zweiten Nachthälfte werden Orkanböen mit einer Windgeschwindigkeit bis zu 115 Kilometer in der Stunde erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

dpa/dbr

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