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Studie: Dresden bleibt Hochburg der Fahrraddiebe - Fast 6000 gestohlene Räder in einem Jahr

Studie: Dresden bleibt Hochburg der Fahrraddiebe - Fast 6000 gestohlene Räder in einem Jahr

Die Stadt Dresden bleibt eine Hochburg der Fahrraddiebe. Laut einer Studie des Portals billiger.de gehört die Landeshauptstadt zu den zehn Städten, in denen die Gefahr am größten ist, dass das eigene Fahrrad gestohlen wird.

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Teuer heißt nicht gleich sicher: Kostspielige Fahrradschlösser können von Profis schnell geknackt werden.

Quelle: Friso Gentsch

Damit liegt Dresden deutlich über dem Bundesdurchschnitt. In Sachsen ist nur Leipzig noch stärker betroffen. Auf die Einwohnerzahl gerechnet waren Cottbus, Magdeburg und Münster die Städte mit den meisten Diebstählen. Die Studie bezieht sich auf Daten der Polizeibehörden, der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.

Pro 100.000 Einwohner verschwanden im vergangenen Jahr 1128 Räder in Dresden, insgesamt waren es 5.985 Räder. In den großen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder Köln werden zwar insgesamt mehr Fahrräder gestohlen – in der Bundeshauptstadt waren es beispielsweise mehr als 30.000 Zweiräder. Angesichts der deutlich höheren Einwohnerzahlen sei das Risiko für jeden Einzelnen dort aber geringer.

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Mindestens 50 Euro empfiehlt der Radexperte in ein gutes Fahrradschloss zu investieren. Dann könne man beruhigt aufs Rad steigen.

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In Dresden steigt die Zahl zudem immer weiter an. 2011 wurden laut Polizei noch 3348 Fahrräder gestohlen. Ein Jahr später waren es fast 4000. Jetzt sind es fast 6000.

Dass Großstädte keine Hochburgen sein müssen, beweist das Beispiel München: Dort wurden 2014 ähnlich viele Räder geklaut wie in Dresden – bei deutlich mehr Einwohnern. Laut der Studie wurden in der gesamten Republik 2014 fast 340.000 Fahrräder gestohlen und damit ein Schaden von 160 Millionen Euro verursacht. Pro Tag verschwanden 930 Räder, der angerichtete Schaden liegt bei 160 Millionen Euro.

Mit 11,1 Prozent liegt in Dresden auch die Aufklärungsquote zwar über dem Bundesdurchschnitt, jedoch trotzdem im unteren Bereich. Im nahen Chemnitz werden beispielsweise 25 Prozent der Fahrraddiebstähle aufgeklärt. Die höchste Aufklärungsquote aller Großstädte hat laut Studie Recklinghausen mit sogar 47,3 Prozent. Bundesweit waren es 9,6 Prozent.

Im Vergleich der Bundesländer ist Nordrhein-Westfalen für Fahrraddiebe offenbar am ertragreichsten: Hier wurden im vergangenen Jahr 85.000 Zweiräder gestohlen. Sachsen ist im Osten unangefochtene Hochburg mit zuletzt insgesamt 21.500 Raddiebstählen. Im Saarland kann man sein Gefährt dagegen offenbar ziemlich beruhigt stehen lassen: Hier zählte die Polizei 2014 nur 1008 Raddiebstähle.

sl

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