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Streit in Asylunterkunft an der Hamburger Straße eskaliert

Landfriedensbruch Streit in Asylunterkunft an der Hamburger Straße eskaliert

Erneut sind in einer Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung Flüchtlinge aneinandergeraten. Wie die Polizei meldet, hatten sich in der Nacht zum Sonntag in der Unterkunft an der Hamburger Straße zwei Flüchtlingsgruppen aus Afghanistan und Syrien gegenseitig attackiert.

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Den Beamten gelang es letztlich, die Kontrahenten zu trennen.

Quelle: dpa

Dresden. Erneut sind in einer Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung Flüchtlinge aneinandergeraten. Wie die Polizei meldet, hatten sich in der Nacht zum Sonntag in der Unterkunft an der Hamburger Straße zwei Flüchtlingsgruppen aus Afghanistan und Syrien gegenseitig attackiert. Zeitweise hätten sich bis zu 100 Personen am Streit beteiligt, heißt es. Die Männer bewarfen sich und auch zwischenzeitlich eingetroffene Polizeibeamte mit Steinen. Mehrere Afghanen widersetzen sich zudem den Einsatzkräften mit körperlicher Gewalt. Den Beamten gelang es letztlich, die Kontrahenten zu trennen.

Als Rädelsführer wurden ein 19-jähriger Pakistani und ein 22 Jahre alter Afghane, der Steine geworfen haben soll, identifiziert. Drei 16, 18 und 29 alte Afghanen erlitten Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs. Auslöser des Streits ist nach ersten Erkenntnissen eine im Vorfeld begangene Körperverletzung. Ein 17-Jähriger Pakistani war vor der Unterkunft angegriffen und leicht verletzt worden. Der Täter sei ein Asylbewerber aus Syrien gewesen, berichtete der junge Mann.

In der Nacht zum Sonnabend hatte sich in der Einrichtung an der Nöthnitzer Straße ein ähnlicher Vorfall ereignet. Dort waren etwa 60 Personen aufeinander losgegangen.

fs

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