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Straßenbahnunfall am Postplatz in Dresden - mehrere Personen werden verletzt

Straßenbahnunfall am Postplatz in Dresden - mehrere Personen werden verletzt

Auf der Wallstraße in Dresden ist am Mittwochvormittag eine Straßenbahn der Linie 12 auf eine haltende Bahn der Linie 11 aufgefahren. 10.39 Uhr ging der erste Notruf in der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ein.

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Bei einem Zusammenstoß zweier Straßenbahnen am Dresdner Postplatz sind am Mittwochvormittag gegen 10.45 Uhr elf Menschen verletzt worden.

Quelle: Sara Mück

Laut Notarzt wurden acht verletzte Personen in Krankenhäuser gebracht, drei weitere vor Ort behandelt.

Bis 11.30 Uhr kam es im Bereich des Postplatzes zu Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz waren neun Fahrzeuge des Rettungsdienstes, ein Löschzug der Feuerwache Striesen der Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren Bühlau und Niedersedlitz. „Ich wollte in die Altmarktgalerie einkaufen gehen, bin die Wallstraße runtergelaufen, und mit einem Mal hat es unwahrscheinlich geknallt“, schildert die Dresdnerin Anita Schmidt. Der Grund: Eine Straßenbahn der Linie 12, die vom Postplatz in die Wallstraße einbog, fuhr nahe der Zufahrt zur Tiefgarage der Altmarktgalerie auf eine haltende Bahn der Linie 11 auf.

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Bei einem Zusammenstoß zweier Straßenbahnen am Dresdner Postplatz sind am Mittwochvormittag gegen 10.45 Uhr elf Menschen verletzt worden.

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„Warum ist noch völlig unklar, da ermittelt die Polizei“, sagt Falk Lösch, Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe. Die Haltestelle ist so konzipiert, dass dort zwei Bahnen hintereinander halten können. „Es ist nicht so, dass die 12 mit 50 km/h in die Haltestelle reingebrettert ist, sie war langsam unterwegs. Ob der Fahrer einfach getrieft und nicht rechtzeitig gebremst hat, ob vielleicht ein technischer Defekt vorlag oder was auch immer, das gilt es nun herauszufinden“, so Lösch. Durch den abrupten Stopp der Bahn stürzten mehrere Fahrgäste in der 12. „Viele waren sicher schon aufgestanden, weil sie aussteigen wollten“, vermutet der DVB-Sprecher. „Meines Wissens waren die Menschen, die verletzt wurden, alle in der Linie 12.“

Ralph Kipke, der Notarzt vor Ort, spricht Mittwoch dann kurz vor 12 Uhr von elf Verletzten. „Acht wurden erst mal ins Krankenhaus gebracht, aber es ist keiner lebensbedrohlich verletzt.“ „Verdacht auf Knochenbruch, Verdacht auf Kehlkopfprellung“, nennt Brandoberamtsrat Frank Seidel, Einsatzleiter der Feuerwehr, Beispiele. Unter den acht sei auch der 22 Jahre alte Fahrer der Linie 12 gewesen. Der Fahrer der Linie 11 kam mit dem Schrecken davon. „Er stand draußen, weil gerade ein Fahrerwechsel stattfand“, weiß Polizeioberkommissar Falko Jonas vom Unfalldienst.

„Nach einer ersten Schätzung bewegt sich der an den Straßenbahnen entstandene Sachschaden im fünfstelligen Bereich“, wagt der DVB-Sprecher eine Prognose. Die Polizei spricht von 5000 Euro pro Bahn. Beide sind trotz des Auffahrunfalles noch fahrbereit, werden zur Reparatur in DVB-Werkstatt nach Gorbitz überführt. Die Straßenbahnen der Linien 8, 9 und 11 fahren, bis die Unfallstelle gegen 11.30 Uhr wieder beräumt ist, über die Carolabrücke. Die „12“ wird ab Postplatz über die Wilsdruffer umgeleitet.

cat.

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