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Staatsanwaltschaft Dresden klagt Männer wegen Molotowcocktail-Würfen an

Ermittlungen beendet Staatsanwaltschaft Dresden klagt Männer wegen Molotowcocktail-Würfen an

Mit Molotowcocktails haben zwei Männer am 7. Oktober eine Schule an der Boxberger Straße in Dresden-Prohlis beworfen. Das Gebäude war als Asylbewerberunterkunft im Gespräch. Ein Feuer brach aus.

Mit Molotowcocktails haben zwei Männer am 7. Oktober eine Schule an der Boxberger Straße in Dresden-Prohlis beworfen.
 

Quelle: Halkasch

Dresden. Mit Molotowcocktails haben zwei Männer am 7. Oktober eine Schule an der Boxberger Straße in Dresden-Prohlis beworfen. Das Gebäude war als Asylbewerberunterkunft im Gespräch. Ein Feuer brach aus. Die Staatsantwaltschaft Dresden jetzt hat nach vier Monate dauernden Ermittlungen zwei Dresdner wegen Brandstiftung angeklagt. Die 32 und 33 Jahre alten Männer haben am 7. Oktober mehrere Molotowcocktails gegen eine Schule an der Boxberger Straße in Dresden geworfen. Eine Tür an der Rückseite des Gebäudes und ein Teil der Fassade gerieten in Brand. Die Feuerwehr war damals schnell zur Stelle und löschte die Flammen, der Sachschaden war nur gering. Es gab keine Verletzten.

Das Gebäude war damals als Asylbewerber-Unterkunft im Gespräch. Motiv der zwei Männer seien „Hass auf Ausländer und Flüchtlinge“ gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Ihnen wird „gemeinschaftlich begangene Brandstiftung“ vorgeworfen, teilte Lorenz Haase mit, der Sprecher der Behörde. Das Landgericht hat jetzt über die Eröffnung eines Verfahrens und den Termin dafür zu entscheiden.

Ein Kameramann filmt am 07.10.2015 eine leerstehende Schule in Dresden (Sachsen). Unbekannte verübten in der Nacht einen Brandanschlag auf das Gebäude, das als Flüchtlingsunterkunft geplant war. Foto: Bernd Settnik/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

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Die Brandstifter sitzen in Untersuchungshaft.

Von Christoph Springer

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