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Sonderkommission „19. Februar" nimmt Arbeit auf

Sonderkommission „19. Februar" nimmt Arbeit auf

Die von Dresdens Polizeipräsident Dieter Hanitzsch angekündigte Sonderkommission zu den Vorfällen am 19. Februar in Dresden soll am Dienstag ihre Arbeit aufnehmen.

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Quelle: dpa

Wie die Beamten am Montag mitteilten, gehören insgesamt 20 Mitarbeiter der Dresdner Polizei, anderer sächsischer Dienststellen und der Bundespolizei der Gruppe an.

Ziel der Soko ist es, alle Straftaten und Ordnungswidrigkeit im Zusammenhang mit den Einsätzen am 19. Februar zu bearbeiten. Am Samstag hatten bis zu 20.000 Personen größtenteils friedlich einen Aufmarsch der Rechtsextremen verhindert. Allerdings kam es am Rande auch zu schweren Krawallen zwischen linken und rechten Gewalttätern mit der Polizei. Einen Schwerpunkt der Ermittlungen werde die Auswertung von Foto- und Videomaterial darstellen, kündigte die Polizei an.

Bisher lägen etwa 60 Strafanzeigen vor, unter anderem wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Polizei erwartete am Sonntag zahlreiche weitere Anzeigen, da im Rahmen der Krawalle zahlreiche Autos und Gebäudefenster beschädigt wurden. Zudem liegen 200 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz vor - die Betroffenen hatten an der Ecke Reichenbachstraße / Fritz-Löffler-Straße die Kreuzung blockiert.

sl

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