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Renaissance des Abschnittsbevollmächtigten in Dresden

Renaissance des Abschnittsbevollmächtigten in Dresden

Der ABV kommt wieder! Der Abschnittsbevollmächtigte heißt jetzt zwar Bürgerpolizist, ist in seinem "Abschnitt" aber wieder "Mädchen für alles".

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Die Zentrale der neuen Polizeidirektion bleibt das Gebäude an der Schießgasse.

Von Christoph springer

Oder wie Polizeipräsident Dieter Kroll sagt, so etwas wie ein "Hausarzt" in Sachen Ordnung und Sicherheit. Bürgerpolizisten werden ab Januar überall dort zum Hauptansprechpartner, wo es dann keine eigenen Polizeireviere mehr gibt oder wo schon jetzt nur so genannte Polizeizweigstellen betrieben werden. Derzeit ist das in Weißig, Klotzsche, Leuben und Plauen der Fall. Hinzu kommen ab dem 1. Januar Blasewitz und Pieschen. Denn die Reviere an der Loschwitzer Straße und der Osterbergstraße werden dann zu Außenstellen der neuen Polizeireviere Dresden-Süd mit Sitz an der Niedersedlitzer Straße in Prohlis und Dresden-West an der Julius-Vahlteich-Straße am Ostrand von Gorbitz. Diese Neuerungen sind Teil einer neuen Polizeistruktur für Dresden und die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Sie gehören zur aktuellen Polizeireform, in deren Verlauf zunächst nur die Zahl der sächsischen Polizeidirektionen und -reviere reduziert wird. In Dresden werden die Polizeidirektion der Landeshauptstadt und die Direktion für die zwei Landkreise nördlich und südlich der Stadt zu einer Dienststelle unter dem Namen Polizeidirektion (PD) Dresden zusammengefasst. Leiter ist dann der amtierende Chef der Dresdner Beamten, Polizeipräsident Dieter Kroll. Sein Dienstgebiet reicht künftig von der tschechischen Grenze bis nach Riesa, umfasst die komplette Sächsische Schweiz, Teile der Westlausitz, das Elbland von Radebeul bis nach Diesbar-Seußlitz und sogar die Lommatzscher Pflege. Auch in den Landkreisen werden Reviere zu sogenannten Polizeistandorten eingedampft, in denen dann Bürgerpolizisten zuständig sind, die je nach Bedarf mal Verkehrspolizist, mal Kriminalpolizist, mal Sicherheitsberater und mal Streifenpolizist sind. Kroll: "Der Bürgerpolizist 2013 ist ein Generalist im Streifendienst." Er soll wie ein Hausarzt arbeiten, also jede "Krankheit" zunächst mal diagnostizieren oder zumindest einem (Polizei)-Spezialisten zuordnen können. Und er soll trotz der vielen Aufgaben "so wirksam und genau so erfolgreich" wie ein Hausarzt sein.

Kroll muss aber nicht nur die neue Struktur umsetzen, er muss auch Kollegen einsparen. Im Januar hat die neue Direktion 2628 Bedienstete, in sieben Jahren sollen es 440 weniger sein. Das soll allein mittels Altersabgängen umgesetzt werden, indem also bis dahin 440 Kollegen in Rente gehen.

Parallel dazu sollen Aufgabengebiete zusammengelegt werden wie etwa die Arbeit in den Führungs- und Lagezentren (FLZ). Vorerst bleibt es bei zwei solchen rund um die Uhr besetzten Leitstellen der Polizei an der Schießgasse und an der Stauffenbergallee. Die Zusammenlegung ist erst nach Umbaumaßnahmen möglich, denn jedes FLZ für sich ist zu klein für die neue PD Dresden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.12.2012

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