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Razzia gegen Rechtsextreme in vier Bundesländern – fünf Objekte in Dresden durchsucht

Razzia gegen Rechtsextreme in vier Bundesländern – fünf Objekte in Dresden durchsucht

Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen und der Dresdner Bereitschaftspolizei haben am Donnerstag 44 Wohnungen und andere Räumlichkeiten von mutmaßlichen Neonazis durchsucht.

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Nach Angaben der Ermittler erstreckte sich die Aktion auf Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Schwerpunkt sei aber Sachsen mit 31 Orten gewesen.

In Dresden seien fünf Objekte durchsucht worden, teilte LKA-Sprecher Tom Bernhardt auf Anfrage mit. „In Leipzig war ein Objekt betroffen“, berichtete  Bernhardt weiter. Außerdem seien Unterkünfte in Borna, Eilenburg, Geithain und Wurzen kontrolliert worden. Weitere Schwerpunkte hätten in den Regionen um Chemnitz und Dresden gelegen.

Den 41 Beschuldigten wird nach Aussagen des LKA vorgeworfen, sich Ende November vergangenen Jahres an einer nicht genehmigten Demonstration auf dem Marktplatz in Stolpen (Sächsische Schhweiz) beteiligt zu haben. Die Teilnehmer aus der rechtsextremen Szene seien dabei vermummt gewesen. Die Ermittlungen richten sich gegen 28 Verdächtige aus Sachsen, gegen elf Verdächtige aus Brandenburg, sowie je einen Verdächtigen aus Magdeburg und Potsdam.

Der Aufmarsch habe unter dem Motto „Werde unsterblich“ gestanden. Die Demonstranten treten bei solchen Anlässen laut LKA regelmäßig ohne Anmeldung auf, tragen schwarze Kleidung, meist mit aufgezogener Kapuze und weißer Gesichtsmaske. Oftmals führten die Teilnehmer Fackeln mit sich. Die Szene nenne diese Aktionen auch „Volkstod“.

Erste Ergebnisse der Durchsuchungen sollen am Freitag präsentiert werden. Über Festnahmen war am Donnerstag nichts bekannt.

Matthias Roth/dpa/dbr

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