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Rabiater Seriendieb muss für vier Jahre ins Gefängnis

Landgericht Dresden Rabiater Seriendieb muss für vier Jahre ins Gefängnis

Alexander G. ist 41 Jahre alt, also in einem Alter wo der jugendliche Leichtsinn eigentlich vorbei sein sollte. Aber der Mann bekommt sein Leben einfach nicht in den Griff. Er hat schon eine beachtliche kriminelle Karriere hingelegt, saß oft vor Gericht und in Haft – gelernt hat er daraus nicht.

 

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Quelle: dpa

Dresden.  Alexander G. ist 41 Jahre alt, also in einem Alter wo der jugendliche Leichtsinn eigentlich vorbei sein sollte. Aber der Mann bekommt sein Leben einfach nicht in den Griff. Der Mann hat schon eine beachtliche kriminelle Karriere hingelegt, saß oft vor Gericht und in Haft – gelernt hat er daraus nicht. Jetzt kann er einige Jahre darüber nachdenken, warum er sein Leben so vermasselt hat. Wegen schweren räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung wurde er vom Dresdner Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt. In diese Entscheidung floss ein Urteil wegen anderer Delikte mit ein.

Bei Alexander G. war wieder einmal einiges zusammengekommen: Diebstähle, Prügeleien, Drogenkonsum, Schwarzfahren. Der gelernter Koch war im Sommer 2014 nicht gut drauf, innerhalb von fünf Monate beging er unter Drogen 27 Straftaten – soviel Punkte umfasste die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft. Einige Punkte wurden eingestellt, es blieben immer noch eine ganze Menge übrig.

Im Oktober wurde er festgenommen, als er nach einem Diebstahl in einem Supermarkt auf der Tharandter Straße den Ladendetektiv mit einem Seitenschneider verletzte. Der Angeklagte wurde bei einigen Ladendiebstählen erwischt und jedes Mal attackierte er die Ladendetektive und bedrohte sie mit Messern.

Alexander G. klaute nicht nur Lebensmittel, sondern auch Autos – allein im September einen Mercedes und einen Seat. Mit den Wagen fuhr er mit Crystal im Blut aber ohne Fahrerlaubnis in ganz Sachsen rum. Das Benzin für die „Spritztouren“ bezahlte er nicht, da wurden einige Tankstellen geprellt. Damit man ihm nicht so schnell auf die Schliche kam, hatte er die Kennzeichen von anderen Autos abmontiert und sie dann an die gestohlenen Wagen angeschraubt.

Das sei ihm heute alles peinlich, erklärte Alexander G., aber er habe damals viel Crystal konsumiert. An seiner Schuldfähigkeit, so der Gutachter, ändere das allerdings nichts.

Von Monika Löffler

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